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FOX SEARCHLIGHT
PICTURES Präsentiert
Eine CRAVEN/MADDALENA FILMS
und PETER LOCKE PRODUCTION
Einen Film von ALEXANDRE AJA
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©2006 Twentieth Century
Fox
THE HILLS HAVE EYES – HÜGEL DER BLUTIGEN
AUGEN ist die ultimative Mutprobe für
jeden, der glaubt, er habe schon alles
gesehen…
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BESETZUNG
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Darsteller
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Rolle
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FIRST VICTIM
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MAXIME GIFFARD
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PLUTO
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MICHAEL BAILEY SMITH
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GAS STATION ATTENDANT
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TOM BOWER
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BIG BOB
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TED LEVINE
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ETHEL
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KATHLEEN QUINLAN
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BOBBY
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DAN BYRD
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BRENDA
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EMILIE DE RAVIN
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DOUG
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AARON STANFORD
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LYNN
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VINESSA SHAW
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BABY CATHERINE
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MAISIE CAMILLERI PREZIOSI
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LIZARD
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ROBERT JOY
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RUBY
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LAURA ORTIZ
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GOGGLE
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EZRA BUZZINGTON
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PAPA JUPITER
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BILLY DRAGO
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CYST
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GREG NICOTERO
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BIG MAMA
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IVANA TURCHETTO
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BIG BRAIN
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DESMOND ASKEW
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SMALL DEFORMED CHILDREN
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JUDITH JANE VALLETTE
ADAM PERRELL
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STAB
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Regie
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ALEXANDRE AJA
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Buch
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ALEXANDRE AJA &
GREGORY LEVASSEUR
(Basierend auf Wes
Cravens THE HILLS HAVE EYES)
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Produzenten
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WES CRAVEN
MARIANNE MADDALENA
PETER LOCKE
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Ausführende Produzenten
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FRANK HILDEBRAND
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Art Director
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GREGORY LEVASSEUR
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Kamera
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MAXIME ALEXANDRE, A.I.C.
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Produktions-Design
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JOSEPH NEMEC III
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Schnitt
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BAXTER
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Kostüme
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DANNY GLICKER
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Visual Make-Up Effects
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JAMISON GOEI
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Special Make-Up Effects
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GREGORY NICOTERO & HOWARD BERGER
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Musik
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TOMANDANDY
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Musik Supervisor
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DAVID FRANCO
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Associate Producer
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CODY ZWIEG
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Casting
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MARK BENNETT
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KURZINHALT
THE HILLS HAVE EYES – HÜGEL DER BLUTIGEN Augen ist die
Geschichte der
Familie Carter, die auf dem Weg nach Kalifornien auf
einem scheinbar verlassenen Militärgelände strandet. Fern
von der nächsten Stadt müssen sie bald realisieren, dass die
scheinbar unbewohnte Wüste die Brutstätte einer
blutrünstigen Mutantenfamilie ist… und sie die Beute.
AM FUSS DER HÜGEL
„Irgendetwas stimmt hier nicht. Wir sind nicht allein“ –
Bobby Carter
Wes Cravens Kultklassiker THE HILLS HAVE EYES („Hügel der
blutigen Augen“, 1977) hatte einen großen Einfluss auf das
moderne Horrorkino und dabei eindrucksvoll demonstriert, wie
man auch ohne kostspielige Spezialeffekte Nerven zerfetzende
Spannung erzeugen kann.
Die Originalstory: Eine typisch amerikanische
Durchschnittsfamilie fährt in den Urlaub nach Kalifornien,
bleibt jedoch mit ihrem Wohnwagen in der Wüste liegen. Dort
hausen, hinter Hügeln versteckt, kannibalische Wegelagerer,
die nun Jagd auf die Familie machen. Ein verzweifelter Kampf
auf Leben und Tod entbrennt.
Jetzt haben die jungen Filmemacher Alexandre Aja und Gregory
Levasseur eine zeitgemäße Neuinterpretation des
Gruselschockers inszeniert und konnten dabei auf die
tatkräftige Unterstützung langjähriger Mitarbeiter von Wes
Craven sowie der Produzenten Marianne Maddalena und Peter
Locke zurück greifen.
Das französische Duo Aja / Levasseur hatte sich mit dem auf
Festivals gefeierten Film HAUTE TENSION („High Tension“,
2003), in dem zwei Frauen dem Blutrausch eines
psychopathischen Killers ausgeliefert sind, für diese Arbeit
empfohlen. Sie jonglieren geschickt mit den Regeln des
Genres, die Brutalität wird clever an den Anfang des Films
gestellt, sodass der Zuschauer in jeder Sekunde mit dem
Schlimmsten rechnen muss.
Wo andere Horror-Spezialisten mit der Überhöhung von Gewalt
arbeiten, setzen Aja und Levasseur auf unbarmherzigen
Realismus, visuell verstärkt durch harte Schnitte und einen
grellen, eisigen Look. Die Intensität ihrer Arbeit ist denn
auch Grundvoraussetzung, um einen Klassiker wie THE HILLS
HAVE EYES („Hügel der blutigen Augen“, 1977) fit zu machen
fürs 21. Jahrhundert – und damit für eine neue Generation
von furchtlosen Kinogängern.
Alles beginnt mit dem Versuch einer Familienaussöhnung.
Anlass hierfür ist der Hochzeitstag von Big Bob Carter (Ted
Levine), einem pensionierten Polizisten aus Cleveland, und
dessen schwatzhafter Ehefrau Ethel (Kathleen Quinlan). Bob
lädt die übrigen Familienmitglieder auf einen gemeinsamen
Wohnwagentrip nach Kalifornien
ein, doch so richtig begeistert ist niemand. Die älteste
Tochter Lynn (Vinessa Shaw) sorgt sich um die Sicherheit
ihres Babys, während Ehemann und Technikfreak Doug (Aaron
Standford) wegen möglicher Reibereien mit seinem raubeinigen
Schwiegervater Bauchschmerzen hat. Auch Teenagertochter
Brenda (Emilie de Ravin) ist genervt von der Idee, mit der
Familie rumzuhängen statt mit ihrer Clique. Bruder Bobby
(Dan Byrd) indes ist bemüht, für gute Stimmung zu sorgen –
mit Hilfe der beiden Schäferhunde Beauty und Beast. Nach
einigem hin und her bricht die streitbare Sippschaft
Richtung Westen auf.
Big Bob nimmt eine Abkürzung, die den Familientross
geradewegs in die Wüste führt. Natur pur, von weiteren
Lebewesen weit und breit keine Spur. Oder vielleicht doch?
Eine plötzliche Reifenpanne zwingt die Carters zum Anhalten.
Kein Handyempfang, nur Sand und endlose Hügel – die ohnehin
schon gereizte Stimmung ist nun endgültig am Tiefpunkt
angelangt. Doch der anfängliche Frust schlägt unvermittelt
in Angst um, als die harmlosen Urlauber von einer Gruppe
grässlich entstellter Kreaturen angegriffen werden. Dabei
handelt es sich um eine ehemalige Minenarbeiterfamilie, die
allesamt durch Atomtests in der Wüste radioaktiv verseucht
wurden. Menschen, die zu blutrünstigen Monstern mutiert
sind. Die Chancen, das Horrorszenario lebend zu überstehen,
sind denkbar schlecht. Jetzt heißt es für die Carters:
zusammenrücken und der Bedrohung trotzen.
HÜGEL DER BLUTIGEN AUGEN: DAMALS UND HEUTE
Der Erneuerer des Gruselkinos heißt Wes Craven. Das hat der
Regisseur und Drehbuchautor in seiner über 30-jährigen
Film-, Fernseh- und Literaturkarriere immer wieder unter
Beweis gestellt. Zum Beispiel 1984 mit A NIGHTMARE ON ELM
STREET („Nightmare – Mörderische Träume), als er dem damals
gerade erst frisch belebten Genre seinen innovativen Stempel
aufdrückte. Was folgte, war die außerordentlich erfolgreiche
SCREAM Trilogie (über 300 Millionen Dollar Einspielergebnis
weltweit), für die er in den 90er Jahren verantwortlich
zeichnete. Neu am Kinolehrstück über das Grauen war der
raffinierte und reflektierte Mix aus Horror, Thriller und
Komödie. Popkulturelle Filmreferenzen und gekonnte
Genre-Spielchen wurden zum Markenzeichen von Wes Craven.
„Zudem ist er ein ungeheuerer Geschichtenerzähler“, hält
Produzent Peter Locke fest, der bereits das 77er Original
von THE HILLS HAVE EYES - HÜGEL DER BLUTIGEN AUGEN
produzierte. „Niemand hat das Horror-Genre so durchdrungen
und
ausgeleuchtet wie Wes Craven.“
Das Ausloten menschlicher Urängste begann für Craven 1972
mit seinem ersten Film THE LAST HOUSE ON THE LEFT („Das
letzte Haus links“). Zur Meisterschaft in psychologischer
Kriegsführung brachte es der Nervenkitzler fünf Jahre später
mit THE HILLS HAVE EYES („Hügel der blutigen Augen“, 1977).
Der an Spannung kaum zu überbietende Low Budget-Film traf
den Zeitgeist exakt.
Craven ließ sich beim Drehbuchschreiben von einer
unglaublichen Geschichte inspirieren, die im Schottland des
17. Jahrhundert tatsächlich passiert ist. Sawny Beane und
seine Familie überfielen damals zahllose Reisende, töteten
sie bestialisch, verspeisten sie und vergruben anschließend
die menschlichen Überreste. König James entsandte daraufhin
400 Soldaten mit Bluthundes, um dem Spuk ein Ende zu
bereiten. Was die Königstruppen bei der Festnahme der
Familie vorfanden, war ein Ort des Schreckens. Der König
ließ den mörderischen Clan hinrichten – auf die gleiche
Weise, wie die Beanes ihre Opfer in den Tod schickten.
Craven sah in der monströsen Story sehr genau das ewige
Dilemma der Menschheit. Nämlich die Angst davor, dass
menschliche Abgründe jederzeit eine zivilisierte
Gesellschaft zerstören können. Und so verpflanzte er den
antiken Albtraum ins Amerika des 20. Jahrhunderts und ließ
eine wenig intakte Vorstadtfamilie in den Höllenschlund
blicken.
Dies waren die Tage, bevor hoch budgetierte Horrorfilme
Hollywood eroberten. THE HILLS HAVE EYES („Hügel der
blutigen Augen“, 1977) wurde von einem gerade mal
15-köpfigen Team im kalifornischen Wüstenkaff Victorville
gedreht und kostete nur 325.000 Dollar. Produzent Peter
Locke fuhr die Schauspieler höchstpersönlich zum Drehort und
zum Schutz gegen Sturm und Regen zogen sich die
Crewmitglieder riesige Müllbeutel über. Die Schlüsselszene
des Films spielt deshalb an einer stillgelegten Tankstelle,
weil diese tatsächlich außer Betrieb war. Die Ausstattung
des Films stammte teilweise aus Tobe Hoppers
Horrormeilenstein THE TEXAS
CHAINSAW MASSACRE („Blutgericht in Texas“, 1974).
Gefilmt wurde THE HILLS HAVE EYES („Hügel der blutigen
Augen“, 1977) mit einer 16mm Handkamera, damit der
Ruckel-Look das Gefühl des ständigen Terrors noch
verstärkte.
Trotz widriger Produktionsbedingungen entpuppte sich THE
HILLS HAVE EYES („Hügel der blutigen Augen“, 1977) beim
US-Start im Sommer 1977 als Kassenknüller. Die Zuschauer
waren geschockt über das, was sie da sahen und selbst
wortgewaltigen Kritikern blieb die Spucke weg. Denn im
Unterschied zu konventionell inszenierten Horrorfilmen geht
es hier nicht nur um schaurig-schöne Unterhaltung, sondern
auch darum, die Psychoschraube bis ins Unerträgliche
anzuziehen, sodass Angst und Schrecken beim Betrachter
möglichst realistisch ankommen. THE HILLS HAVE EYES („Hügel
der blutigen Augen“, 1977) wurde zum Klassiker, der
zahlreiche andere Genre-Produktionen beeinflusste und dessen
Schockpotenzial auch im Zeitalter der DVD noch präsent ist.
Beleg dafür: 30 Jahre später stürmen neu interpretierte
Horrorklassiker – darunter THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE
(„Blutgericht in Texas“, 1974/2005) und THE AMITYVILLE
HORROR („Amityville Horror“, 1979/2005) mit großem Erfolg
die internationalen Kinocharts. Craven und seinen
Produzentenpartnern kam daraufhin der Gedanke, THE HILLS
HAVE EYES („Hügel der blutigen Augen“, 1977) zu reanimieren.
Aber auf dem Niveau zeitgemäßen Kinomachens – und zwar
inhaltlich, stilistisch und produktionstechnisch. Dazu
Craven: „Da wir beim Original nur wenig Geld zur Verfügung
hatten, konnte ich die Story nicht so tiefgründig erzählen,
wie ich wollte. Glücklicherweise stand uns bei der
Neuverfilmung ein erheblich größeres Budget zur Verfügung.
Das gab uns die Freiheit, mehr Zeit und Sorgfalt auf die
gesamte Produktion zu verwenden.“
Um den heutigen Sehgewohnheiten gerecht zu werden, musste
ein junger, innovativer Filmemacher her. Einer, der dem
Projekt mit Verve und Stil eine frische Perspektive gibt. Am
besten ein Universaltalent, das Düsternis, Vollgas-Action,
Galgenhumor und die Psychologie der Angst in einem Film
vereinen kann. Eben einer, der darauf brennt, neue,
aufregende Erfahrungen zu machen.
Aus eins mach zwei: Nachdem Wes Cravens Langzeitproduzentin
Marianne Maddalena den französischen Film HAUTE TENSION
(„High Tension“, 2003), eine Hommage ans amerikanische
Horrorkino der 70er Jahre von Alexandre Aja und Gregory
Levasseur gesehen hatte, rief sie umgehend Craven und Locke
an, um ihnen
davon vorzuschwärmen.
Die beiden sowie das gesamte Produktionsteam waren ebenfalls
beeindruckt vom provokativen Psychokillerthriller, der
virtuos die Klaviatur des Grauens beherrscht. „Der Film ist
brillant, darin sind wir uns einig“, sagt Marianne
Maddalena. Zudem demonstrierte die Low-Budget- Produktion,
dass Aja und Levasseur mit minimalen Mitteln maximale
Kreativität abrufen können.
Dieses Können blieb auch anderen nicht verborgen.
Hollywoodstars wie Sharon Stone und Johnny Depp zählen zu
den Fans des französischen Duos. Und Wes Craven war schnell
klar, das Aja und Levasseur geradezu prädestiniert waren, um
eine adäquate Neuverfilmung von THE HILLS HAVE EYES („Hügel
der blutigen Augen“, 1977) auf die Leinwand zu bannen.
„Mit HAUTE TENSION („High Tension“, 2003) haben Alex und
Gregory eindrucksvoll unter Beweis gestellt, das ihnen keine
Facette des Gruselgenres fremd ist, “ kommentiert Craven
seine Entscheidung. „Nachdem ich den Film gesehen und mit
beiden ausführlich gesprochen hatte, wollte ich unbedingt
mit ihnen arbeiten.“
Erste Erfahrungen sammelte der heute 27-jährige Alexandre
Aja an exotischen Drehorten auf der ganzen Welt – als
Assistent seines Vaters, dem Regisseur Alexandre Arcady. Im
Alter von zehn Jahren lernte Aja seinen bis heute besten
Freund und Kollegen Gregory Levasseur kennen. Der träumte
schon damals von einer Karriere als Drehbuchautor und
Regisseur. Der Einstieg ins geliebte Filmgeschäft mit 18
Jahren ging gut los: OVER THE RAINBOW („Over the Rainbow“,
1997) wurde beim Filmfestival in Cannes als Bester Kurzfilm
nominiert. Drei Jahre später war mit FURIA („Furia“, 1999)
der erste Langfilm im Kasten und erhielt eine Nominierung
für den Fantasporto International Fantasy Award als Bester
Film. Für eine kleine Sensation sorgte das Duo anschließend
mit HAUTE TENSION („High Tension“, 2003) auf den
renommierten Filmfestivals in Toronto und Sundance. Der
kleine französische Film mauserte sich zum veritablen
US-Hit.
Als Aja und Levasseur vom Zuschlag fürs Remake von THE HAVE
EYES („Hügel der blutigen Augen“, 1977) erfuhren, ging für
die ausgewiesenen Kinofreaks ein Traum in Erfüllung: Einen
ihrer absoluten Lieblingsfilme neu zu verfilmen, unter der
Obhut jenes Regisseurs, der das Original erschaffen hatte.
Näher kann ein Horrorfan dem Nirwana kaum kommen. Also
stürzten sich die beiden umgehend in die Arbeit für ein
neues Drehbuch. Eines, das ihrer Vision entsprach.
„Wes Craven ist ein Held unserer Kindheit, “ gibt Aja zu
Protokoll. „Wir sind mit seinen Filmen aufgewachsen, er hat
uns zu absoluten Gruselgurus gemacht. SHOCKER („Shocker“,
1989) und THE LAST HOUSE ON THE LEFT („Das letzte Haus
links, 1972) waren eine große Inspiration während der
Entstehung von HAUTE TENSION („High Tension“, 2003). Da ist
es wohl verständlich, dass wir total glücklich waren, als er
uns eine Zusammenarbeit angeboten hat.“
Besonders angetan waren die Filmemacher von den Freiheiten,
die ihnen Wes Craven bei der Weiterentwicklung des Stoffes
und der Charaktere gewährte. Genau genommen zur Bedingung
machte. Wie verhalten sich Menschen, wenn sie unter enormem
Druck stehen? Für Aja ist diese Fragestellung der Schlüssel
zum Film. „Es ist der perfekte Nachfolger von HAUTE TENSION
(„High Tension“, 2003), weil wir menschliche Abgründe noch
intensiver, noch schonungsloser darstellen können, “ sagt
Aja. „Ich liebe es, im Kino zu sitzen und mich derart in
eine Geschichte
hineinziehen zu lassen, dass es völlig unmöglich ist,
Popcorn zu essen oder Cola zu trinken. THE HILLS HAVE EYES –
HÜGEL DER BLUTIGEN AUGEN ist exakt diese Art Film.“
Eine durchschnittliche amerikanische Vorstadtfamilie trifft
auf blutrünstige Mutanten, die auch mal Menschen waren – nun
aber nur noch ein Ziel verfolgen: Zerstörung! „Einen Film zu
machen, in dem eine Familie und nicht eine Handvoll Teenager
ums nackte Überleben kämpft, fand ich äußerst attraktiv,“
schmunzelt Aja. „Für mich ist es viel interessanter, eine
ganz normale Familie wie die Carters zu zeigen, mit ihren
unterschiedlichen Charakteren und den ebenso
unterschiedlichen Verhaltensweisen im Angesicht der Gefahr.
Das Publikum hat zudem jede Menge
Identifikationsmöglichkeiten, sei es mit der Mutter, den
Kindern oder dem Schwiegersohn. Hinzu kommt, dass der
Schock-Effekt viel nachhaltiger ist, wenn einem das
Schicksal der Protagonisten wirklich am Herzen liegt.“
Aja und Levasseur schrieben das Originaldrehbuch um und
entwickelten eine Version, die im Hier und Jetzt spielt. Aja
erinnert sich: „Wes verhielt sich wie ein Gentleman. Er
ermutigte uns, unseren eigenen Film zu machen und nicht das
Original zu kopieren. Und er respektierte unsere Sicht des
Stoffes. Das war befreiend und motivierend. Und es brachte
uns auf die Idee, aus ‚konventionellen Kannibalen’ durch
Atomtests verseuchte Menschen zu machen“
Hautnah an der Realität: Im Zeitalter atomarer Bedrohung und
Reaktor-Katastrophen à la Tschernobyl bekommt die
modernisierte Version besondere Brisanz. Es braucht nicht
viel Fantasie, um sich vorzustellen, welch schreckliche
Schäden nukleare Strahlung bei Menschen anrichten kann.
Kommentar Craven: „Das Thema ist brandaktuell und
bedrohlicher denn je.“
Alles spielt sich in einer Nacht ab: „Es war echt spannend,
die Verwandlung der Familie Carter innerhalb kürzester Zeit
darzustellen,“ sagt Levasseur. „Zunächst sind sie ordentlich
hergerichtet, später dann Blut verschmiert, verwundet und
halbtot. Der immense Kontrast zwischen Anfang und Ende des
Films übte einen besonderen Reiz aus.“
Während das Drehbuch in mehreren Monaten entwickelt wurde,
tauchten Aja und Levasseur immer tiefer in die Thematik ein.
„Unseren Film als Remake zu sehen ist okay, aber nur die
halbe Wahrheit.“, sagt Aja. „Unsere Version geht insofern
weiter, als das die Bedrohung extrem realistisch ist. Der
Zuschauer soll das Kino verlassen und sich fragen: Wie würde
ich mich im Fall einer tödlichen Bedrohung durch verseuchte
Menschen verhalten? Dann hätten wir einen guten Job gemacht.
Und möglicherweise das Original noch übertroffen…“
Aja lag es besonders am Herzen, eine Balance zwischen
Hommage und Originalität herzustellen. Zwischen rauer
Ursprünglichkeit und Modernisierung. „Die meisten
Horrorfilm-Remakes der letzten Jahre gefallen uns deshalb
nicht so gut, weil sie zu sehr nach Musikvideoclip aussehen.
Sie sind zu clean und nicht gruselig genug, um neue
Standards zu setzen,“ erklärt Aja. „Wir haben exakt den Film
gemacht, für den wir Geld an der Kinokasse ausgeben würden.“
Eine Hollywood-Produktion zum derart frühen Zeitpunkt der
Karriere realisieren zu können, ist für den Franzosen Aja
ein Traum: „Dass er so schnell in Erfüllung gehen würde,
hätte ich nicht gedacht. Aber bei der Art Filme, die Gregory
und ich machen, spielt die Sprache auch keine wichtige
Rolle. Wenn du den Bogen raus hast, Menschen zu erschrecken,
kannst du es in jeder Sprache tun.“
FAMILIE CARTER KÄMPFT SICH DURCH DIE WÜSTE
Bereits zu Beginn der Drehbuchentwicklung war Alexandre Aja
klar, dass die wichtigste Komponente in THE HILLS HAVE EYES
- HÜGEÖ DER BLUTIGEN AUGEN sein würde, das Publikum in den
grausigen Überlebenskampf der Familie Carter emotional
hineinzuziehen. Keine Distanz zuzulassen. Dem Zuschauer den
Atem zu nehmen, seinen Adrenalinspiegel in die Höhe
schnellen zu lassen und sein Nervenkostüm aufs ärgste zu
strapazieren. So, als würden sie guten Freunden dabei
zusehen, wie diese durch die Hölle gehen. Deshalb war es
wichtig, glaubhafte,
moderne Charaktere zu entwickeln, deren Alltagsprobleme
jeder kennt. Der Anfang eines intensiven Castings.
„Unser Konzept basierte vom ersten Moment darauf, dem Film
größtmögliche Authentizität zu verleihen,“ erläutert Aja.
„Deshalb haben wir beim Casting sehr genau darauf geachtet,
Darsteller zu finden, die Natürlichkeit verströmen. Deren
Qualität es ist, keine besonderen Qualitäten zu haben. Wir
wollten eine Familie, dessen Mitglieder die Nachbarn von
nebenan sein könnten. Deshalb haben wir bewusst auf Stars
verzichtet, auf große Namen, deren Persönlichkeit eventuell
zu sehr vom Film-Charakter ablenken könnte. Denn Glamour ist
genau das, was unser Film nicht braucht.“
Als erstes wurde nach dem Familienoberhaupt gesucht, der
zentralen Figur des Films: Big Bob Carter. Einem rustikalen
Patriarchen und Polizisten im Ruhestand, der es sich in den
Kopf gesetzt hat, seine zerstrittene Familie auf einer
gemeinsamen Reise wieder zu versöhnen. Schließlich lässt
sich auf einer schier endlosen Tour durch die Wüste bestens
diskutieren. Was Aja suchte, war ein Mann mit autoritärem
Auftreten. Bei näherer Betrachtung jedoch sollte er sich
ebenso als überaus fürsorglicher Familienvater erweisen.
„All das muss in wenigen Dialogzeilen rüber kommen,“ so Aja.
Gefunden hat er diesen Charakter in Schauspielveteran Ted
Levine, bestens bekannt durch die Rolle des Captain Leland
Stottlemeyer in der erfolgreichen TV-Krimiserie „Monk“.
Zudem spielte er den Psychopathen Jame ‚Buffalo Bill’ Gumb
im Oscar prämierten Thriller-Meisterwerk THE SILENCE OF THE
LAMBS („Das Schweigen der Lämmer“, 1991). Levine vereint
alle Wesenzüge eines amerikanischen Durchschnittsdaddys.
Aja: „Ted Levine hat Punkt für Punkt unsere Vorstellungen
erfüllt und dem Charakter Big Bob Tiefgang und Nuancen
gegeben.“
Als Fan von HAUTE TENSION („High Tension“, 2003) war Ted
Levine besonders daran interessiert, die Rolle des Big Bob
zu spielen, inklusive all der körperlichen Torturen, die
damit verbunden sind – brennend am Marterpfahl zu stehen
beispielsweise. Zudem bot die Rolle die Möglichkeit, dem
Schurken-Image zu entkommen für das Levine in vielen seiner
Auftritte steht.
„Ich mag diesen Typen, weil er bodenständig und handfest
ist. Ohne Schnickschnack zu agieren ist für einen
Schauspieler eine echte Herausforderung, “ so Levine. „Das
Böse ist insofern leichter zu verkörpern, als dass man
sicher hinter einer Maske verstecken kann. Aber einen
geradlinigen Charakter wie Bob darzustellen, der im
Angesicht tödlicher Bedrohung auch seine moralischen und
ethischen Grundwerte eisern verteidigt, war sehr
interessant.“
Bobs unerschütterliches Vertrauen in sich selbst, sogar im
Moment allergrößter Not, ist ein Wesenzug, den zu zeigen
Levine ebenfalls reizte. „Bob gehört zu der Sorte Menschen,
die sich niemals hängen lassen. Auch nach seiner
Pensionierung bleibt er im Denken und Handeln Polizist. Und
dann wird er mit so einer Katastrophe konfrontiert… Ziemlich
tragisch.“
Nach Drehbuchlektüre war Levine klar, dass Fans von Horror-
und Psychothriller-Filmen an THE HILLS HAVE EYES – HÜGEL DER
BLUTIGEN AUGEN nicht vorbeikommen werden. „Dieser Film
arbeitet im Gehirn des Betrachters weiter, er stellt
unbequeme Fragen zum Thema Schicksal und Todesangst,
„bemerkt Levine. „Die finstere Reise der Carters wird den
Leuten gehörig in die Knochen fahren!“
Vom Flower-Power-Girl der 60er Jahre zur
verantwortungsvollen Vorstadtmama. Diesen Bogen hat Kathleen
Quinlan (APOLLO 13 / „Apollo 13“, 1995) zu spannen in der
Figur Ethel Carter, jener Frau, deren positive
Lebenseinstellung besonders hart auf die Probe gestellt
wird, als es um Leben und Tod geht. Kathleens
schauspielerische Klasse hat Aja stets tief beeindruckt:
„Ich liebe ihre Arbeit, immer schon. Kathleens Art zu
spielen berührt. Sie ist fantastisch in der Rolle einer
uramerikanischen Mutter.“
Quinlan hatte bis dato noch nie in einem Horrorfilm
mitgespielt. Höchste Zeit also, es zu tun? Erst der Zuspruch
und die Begeisterung von Aja und Levasseur machten den Deal
perfekt. „Horror ist tatsächlich das einzige Genre, mit dem
ich zuvor nie in Berührung gekommen bin. Nach anfänglichem
Zögern, dachte ich: Riskier es einfach, was hast du schon zu
verlieren,“ sagt die Schauspielerin. „Zudem war ich sehr
beeindruckt, mit welcher Leidenschaft diese beide jungen
Filmemacher zu Werke gegangen sind. Das sind echte
Überzeugungstäter.“
Ethel Carter ist es gewohnt, Rücksicht auf die Bedürfnisse
ihrer Familie zu nehmen. Sie tut das gern. Nun muss sie mit
ansehen, wie ihre Liebsten von ekligen Kreaturen auf
jegliche erdenkliche Art tyrannisiert werden. „Ethel ist
nicht der Frauentyp, den man normalerweise in einem
Horrorfilm zu sehen kriegt“, sagt Quinlan. Sie ist auch
nicht das wehrlose Opfer, dafür hat sie mit ihrer Familie
schon zu viele Kämpfe ausgetragen. Nach der Pensionierung
ihres Mannes ist Ethel an einem Wendepunkt in ihrem Leben
angelangt. Sie hat noch Träume und sie ist die Einzige in
jener schicksalhaften Nacht, die fest daran glaubt, dass
alles gut wird.“
Auge in Auge mit dem Schrecken: Als Ethel erstmals mit den
brutalen Mutanten in Berührung kommt, entsteht ein
unerträgliches Schreckensbild. „Das darzustellen, hat mir
alles abverlangt“, gibt Quinlan unumwunden zu. Denn die Art
und Weise, wie Ethel sich in dieser Extremsituation verhält,
musste absolut echt wirken. So wie
jemand, der alles tut, um seinem schrecklichen Schicksal zu
entkommen. Das war wirklich heftig – und ich hoffe, das
kommt auch auf der Kinoleinwand rüber.“
Nachdem die Rollen von Bob und Ethel besetzt waren, begann
die Suche nach einem geeigneten Schwiegersohn. Eine
knifflige Angelegenheit, weil Doug Bukowski den heftigsten
Wandel im Laufe des Films durchlebt. Der herzensgute
Telefonverkäufer ist nämlich gefordert, sein Baby aus den
Krallen der Kreaturen zu befreien. Nach intensivem
Vorsprechen fiel die Wahl auf Aaaron Stanford, dessen
Performance als Pyro in X MEN 2 („X-Men 2“, 2003) nachhaltig
beeindruckte. Stanford beherrscht das Schauspielhandwerk wie
nur wenige, seine Wandlungsfähigkeit ist sprichwörtlich.
„Eine tolle Entscheidung, Aaron Doug spielen zu lassen“,
meint Koproduzent Cody Zwieg. „Er wird das Publikum vom
ersten Moment an auf seiner Seite haben. Die Verwandlung vom
gemütlichen Gutmenschen zum Helden, der sich von nichts und
niemandem stoppen lässt, um seine Familie zurückzubekommen,
ist einfach unwiderstehlich.“
Stanford war augenblicklich angetan von der Rolle, da er
Vergleichbares noch nicht gespielt hatte. Zudem entdeckte er
an Doug leicht eigenwillige Züge, die auch ihm nicht fremd
sind. Der besondere Kick aber war, Dougs unbekannte Seite
zum Vorschein zu bringen während der sich zuspitzenden
Auseinandersetzungen in der Wüste. Dazu Stanford: „Doug ist
der bequemliche Typ, der es nicht besonders schätzt, wenn
sein Leben außer Kontrolle gerät. Umso aufregender ist es,
zu zeigen, wie da plötzlich jemand seine Sicherheitszone
verlässt, um Verantwortung zu übernehmen. Mit allen
Konsequenzen …“
Stanford fährt fort: „Aus Doug wird in dieser grauenvollen
Nacht ein völlig anderer Mensch. Alles, was er geglaubt hat
über das Leben und die Menschen zu wissen, ist von einer
Minute auf die andere hinfällig. Unten ist oben, oben ist
unten. Fortan zählt für ihn noch eines: irgendwie diesem
Fegefeuer zu entkommen. Alex und ich haben lange darüber
gesprochen, dass Doug, um zu überleben, letztendlich ebenso
kaltblütig handelt wie die Kreaturen in den Hügeln. Seine
Heldenhaftigkeit ist ein zweischneidiges Schwert, so wie im
richtigen Leben.“
Stanfords Einsatzbereitschaft am Set war genau das, was sich
die enthusiastischen Filmemacher erhofft hatten. Und
umgekehrt! „Mir kamen die zwei vor wie große Jungs in einer
Schokoladenfabrik“, beschreibt Stanford die Zusammenarbeit
mit Aja und Levasseur. Wir hatten unglaublich viel Spaß und
es tat gut, zu sehen, wie wichtig den beiden der Film ist.
Nur so kann am Ende etwas wirklich Aufregendes dabei
herauskommen.“
Bevor die erste Schlacht gedreht wurde, bat Stanford darum,
vorab nicht das Make-up der Mutanten sehen zu wollen – damit
die Schrecksekunde in seinem Gesicht absolut echt wirkt. So
etwas nennt man wohl realen Horror. „Das hat bestens
funktioniert, “ so Stanford, „ mir stockte der Atem beim
Blick in ihre entstellen Gesichter. Dougs Angst musste ich
nicht mehr spielen…“
Dougs temperamentvolle Ehefrau Lynn wird von Vinessa Shaw
verkörpert. Seit Aja die junge Schauspielerin in Stanley
Kubricks letztem Film EYES WHITE SHUT („Eyes Wide Shut“,
1999) sah, wollte er unbedingt mit ihr arbeiten. Als dann
schließlich das Angebot kam, in THE HAVE EYES – HÜGEL DER
BLUTIGEN AUGEN mitzuspielen, war Shaw zunächst zögerlich.
Um eine Ahnung davon zu bekommen, auf was sie sich einlassen
würde, sah sich Shaw HAUTE TENSION („High Tension“, 2003)
an. „Normalerweise schlottern mir die Knie bei Horrorfilmen,
umso mehr hat mich die psychologische Ebene des Streifens
überrascht. Dieses Wechselspiel aus Grauen und Faszination.
Das ist ja fast schon Arthauskino, “ bemerkt die
Schauspielerin anerkennend. „Nachdem ich dann ausgiebig mit
Alex und Greg gesprochen hatte, entschied ich mich,
mitzumachen. Denn die Story macht viel mehr, als nur
Gruselstimmung zu verbreiten. Sie ist Spiegelbild eines
zutiefst verunsicherten Amerikas, das sich vor Dingen
fürchtet, die nicht sichtbar oder unbekannt sind.“
Im ersten Teil von THE HAVE EYES – HÜGEL DER BLUTIGEN AUGEN
wird Shaws Figur Lynn als vermittelnde Ehefrau und treu
sorgende Mutter eingeführt. Ständig im Stress wegen des
Säuglings Catherine, aber auch stets bemüht, das angespannte
Verhältnis zwischen ihrem Mann und ihrem Vater zu
entschärfen. „Lynn ist Familienharmonie wichtig“, erklärt
Shaw, „deshalb versteht sie sich auch als Friedenstifterin.
Bis es um das Leben ihres Babys geht, da entwickelt sie eine
ungeheure Stärke und Härte.“
Lynns Schwester Brenda entwickelt ebenfalls eine
erstaunliche Durchsetzungskraft während der wilden Reise
durchs menschliche Jammertal. Dabei wünscht sie sich zu
Anfang des Films nicht sehnlicher, als mit ihren Freundin in
Cancun Partys zu feiern statt mit ihrer Familie durch die
Wüste zu zuckeln. Für die Rolle der Brenda schwebte den
Filmemachern eine Schauspielerin vor, die jugendlichen
Charme, aber auch Charisma verströmt. Und stießen dabei auf
Australiens neuen Star Emilie de Ravin, die in der
Fernsehserie „Lost“ die Rolle der Littleton spielt. Auch Aja
war wie vom Donner gerührt bei der ersten Begegnung: „Emilie
betrat den Vorsprechraum, sah umwerfend aus und brauchte nur
eine Zwei-Minuten-Szene, um neben Schönheit auch Talent zu
demonstrieren. Uns blieb gar keine andere Wahl, als sie zu
nehmen.“
Ravin war zwar mit dem Genre vertraut, hatte bisher aber nur
Teenager-Horrorstreifen gesehen und war daher ziemlich
überrascht, wie komplex die Charaktere in THE HILLS HAVE
EYES – HÜGEL DER BLUTIGEN AUGEN angelegt sind. „Die meisten
Horrorfilme überzeugen ja nicht gerade durch Tiefgang oder
vielschichtige Charaktere“, so die Schauspielerin. „Mir
gefällt an Brenda, dass sie eben nicht so ein Wischiwaschi-Typ
ist. Sie ist eine starke junge Frau mit ausgeprägtem
Überlebenswillen, zudem kämpft sie wie ein Löwe für ihre
Familie. Was man sich zu
Beginn des Films gar nicht vorstellen kann, da ist sie noch
der typische rebellische Teenager. Doch als es darauf
ankommt, wird Brenda sehr schnell erwachsen.“
Warum gerade junge Leute Gruselstimmung im Kino bevorzugen
erklärt Ravin sich so: Extreme Gefühle üben eine ungeheure
Faszination auf junge Menschen aus, mich eingeschlossen. Und
Horrorfilme gucken, ist wie Achterbahn fahren: Adrenalin
schießt durch deinen Körper, dein Herz schlägt wie wild, du
fühlst dich total lebendig. In solchen Momenten vergisst du
den Alltag und selbst wenn du dich zu Tode fürchtest – du
wirst es wieder tun…“
Jüngstes Mitglied der Familie Carter ist Bobby, ein
pubertierender Scherzkeks, der so seine eigenen
Vorstellungen von einem Familienausflug hat. Zumindest,
bevor der Trip jene üble Wendung nimmt… Die Filmemacher
ließen Dutzende Nachwuchsakteure für den Part von Bobby
vorsprechen. Dabei hatten sie jemanden im Auge, der
einerseits total durchschnittlich ist, andererseits etwas
Besonderes darstellt. „Als Dan Byrd an der Reihe war, war
sofort klar: er ist Bobby, “ sagt Alexandre Aja. „Dan hat
nämlich gar nicht erst versucht, besonders originell zu
sein. Er ist ein liebenswerter kluger Junge mit dem gewissen
Etwas.“
Byrd ist bestens vertraut mit Horrorfilmen, obwohl er noch
so jung ist. Bereits mit einem kleinen Auftritt in der
Stephen King-Verfilmung SALEM’S LOT („Salem’s Lot“, 2004)
macht er auf sich aufmerksam. „Ein Gruselstreifen muss vor
allem gut unterhalten,“ sagt Byrd, „die Leute lieben es,
sich vor Angst im Kinosessel festzukrallen. Bei THE HILLS
HAVE EYES – HÜGEL DER BLUTIGEN AUGEN werden sie sehr oft die
Gelegenheit dazu haben.“
Auch Bobby bleibt nicht davor verschont, dem Bösen ins
Antlitz zu blicken. Mit Verlust zurechtzukommen und um die
eigene Existenz zu fürchten. Das darzustellen, war für Dan
Byrd ein hartes, aber auch aufregendes Stück Arbeit. „Bobby
muss viel schneller erwachsen werden, als ihm lieb ist“,
sagt er. „Das eigentlich interessante aber ist, dass der
Kampf mit den Mutanten bei jedem Familienmitglied eine
andere Reaktion auslöst. Bobby will nur eines: Rache.“
Sehr hilfreich war für Byrd das vertraute Verhältnis zu Ted
Levine, Kathleen Quinlan, Aaron Standford, Vinessa Shaw und
Emilie de Ravin. „Die Chemie zwischen den Protagonisten muss
stimmen, damit man als Filmfamilie glaubwürdig ist“, notiert
Dan, „und wir waren alle heilfroh, dass die Atmosphäre vom
Start weg super war. Das
sind echt nette Leute, von denen ich eine Menge lernen
konnte, und die bereit waren zu experimentieren, damit eine
Szene perfekt wird.“
Um diese gute Stimmung zu ermöglichen, sorgte Aja dafür,
dass alle sechs Akteure frühzeitig am Set in Marokko waren,
um sich vor Drehbeginn in Ruhe kennen zu lernen.
Dazu Produzentin Marianne Maddalena: „Während dieser Zeit
redeten die Beteiligten ausführlich miteinander, probten und
gingen abends gemeinsam Essen. So hat sich langsam ein
familiäres Gefüge verfestigt, ein unsichtbares Band, welches
jede Familie zusammenhält. Innige Verbundenheit war die
Zauberformel für eine überzeugende Performance.“
VERSEUCHTE FAMILIE: DIE BEWOHNER DER HÜGEL
Nicht nur die Besetzung der Familie Carter war von enormer
Bedeutung für THE HILLS HAVE EYES – HÜGEL DER BLUTIGEN
AUGEN. Auch herrschte größte Sorgfalt bei der Auswahl ihrer
Todfeinde – einer Gruppe radioaktiv verseuchter Menschen.
Einmal mehr legten die Filmemacher ihre ganz eigenen
Kriterien an, um Angst und Schrecken neu zu definieren. Dazu
Co-Produzent Cody Zwieg: „Die Anforderungen waren sehr hoch.
Wir brauchten Darsteller, die problemlos mit einem
aufwändigen, durchaus auch hinderlichen Make-up-Masken
überzeugend agieren können. Ansonsten werden aus grimmigen
Kreaturen sehr leicht Witzfiguren.“
Um die Rolle des Furcht einflössenden Pluto angemessen zu
besetzten suchte Aja einen Kultstar des Horrorgenres auf:
Michael Bailey Smith. Unter anderem zu sehen in NIGHTMARE ON
ELM STREET 5: THE DREAM CHILD („Nightmare On Elm Street 5:
Das Trauma“, 1989). Aja war begeistert von den ersten
Testaufnahmen: „Michael ist einer der allerbesten bösen
Jungs, die es im Kinogeschäft gibt.“
Smith war wohl vertraut mit Wes Cravens Originalversion von
THE HILLS HAVE EYES („Hügel der blutigen Augen“, 1977),
einem seiner Lieblingsfilme. Umso mehr erstaunte ihn, mit
welcher Akribie Aja und Levasseur die Monster-Szenen im
Remake vorbereiteten und darüber hinaus die ungewöhnliche
Historie der geschundenen Kreaturen miteinbezogen. Smith:
„Es hat mich sehr interessiert zu erfahren, was für Wesen
das vor den Atomtests waren, und warum sie das Gelände nicht
verlassen haben. Diese unglückselige Minenarbeiterfamilie
muss sich wie die Carters gefühlt
haben: eine verschworene Gemeinschaft in Not. Doch jetzt
sind sie gefräßige Ungeheuer, auf der Suche nach der
nächsten Mahlzeit. Da kommt ihnen eine reiselustige Familie
gerade recht.“
Smith beschreibt Pluto als einen schizophrenen Charakter –
unfassbar bösartig und zugleich unschuldig wie ein
Kleinkind. Im einen Moment verzehrt er ungerührt das Bein
eines Opfers, im nächsten Moment ist er sehr sanft und sogar
amüsant. Es war eine Freude, ihn zu spielen.“
Mörderische Verwandlung: Die wichtigste Inspirationsquelle
waren für Smith die Make-up-Effekte. „Ich spürte förmlich,
wie ich mich mit dem Entstehen der Maske veränderte. Schon
deshalb, war ich mich gar nicht mehr wieder erkannte, “
beschreibt Smith seine Metamorphose. Die Jungs der
Spezialeffekte Firma K.N.B. EFX haben wirklich einen tollen
Job gemacht. Durch ihre Kunstfertigkeit erwacht Pluto zum
Leben. Und ich hatte einen Höllenspaß dabei, meine Umwelt zu
erschrecken.“
Zum Kannibalen Pluto gesellt Lizard, der sich bei Mangel an
Menschenfleisch auf Reptilien stürzt. Als er die Witterung
der Carters aufnimmt, steigt ihm besonders der Duft der
Frauen in die Nase… Lizard wird ebenfalls von einem
Horrorfilmveteranen gespielt: Robert Joy. Er war unter
anderem in George Romeros LAND OF THE DEAD („Land Of The
Dead“, 2005) zu sehen.
Monster mit Seele: „Ich hatte gleich einen Draht zur Figur
Lizard“, so Joy, „ er ist zwar ein düsterere, alptraumhafter
Mistkerl, zur gleichen Zeit ist er aber auch Teil einer
Familie. Deren Mitglieder sind zwar nicht sonderlich
sympathisch, doch auf ihrer Weise eng miteinander verbunden.
In der Neuauflage von THE HILLS HAVE EYES („Hügel der
blutigen Augen“, 1977) geht es auch nicht um
Gut-Böse-Klischees. Es geht darum, zu zeigen, was mit
Menschen übles passieren kann – unter absolut realistischen
Bedingungen. Deshalb werden auch nicht nur körperliche,
sondern auch physische Deformationen gezeigt. Und woher sie
rühren. Letztlich tun diese armseligen Kreaturen nichts
anderes, als in einer höllischen Welt, die sie nicht gemacht
haben, zu überleben.“
„Das der Film nicht Schwarz-Weiß ist, zeigen auch die
verschiedenen Schattierungen mit denen die Familien
gezeichnet werden, “ so Robert Joy. „Da gibt es die
Bilderbuchfamilie, die in einem kleinen Dorf in der Nähe der
Atomtests wohnt. Ihre Inszenierung für die Öffentlichkeit
wirkt so gekünstelt wie das Cover eines 50er Jahre
Hochglanzmagazins. Dann gibt es die Carters, eine chaotische
und streitlustige und gerade deswegen liebenswerte Familie.
Und dann gibt es die Mutanten-Brut um Papa Jupiter, deren
Lebensinhalt aus Sex und Gewalt besteht. Aus deren Reihen am
Ende des Films der stärkste und heldenhafteste Charakter
hervorgeht – Ruby. Das mag für manchen Zuschauer irritierend
sein, aber so ist die Realität: Böse tun Gutes, Gute tun
Böses.“
Nach Jahrzehnten im Gruselkabinett war Joy gespannt auf die
Zusammenarbeit mit dem französischen Nachwuchs Aja und
Levasseur. „Sie gehören zu den wichtigsten Impulsgebern
einer neuen Generation, sie bringen buchstäblich frisches
Blut in die Szene“, amüsiert sich Joy.
Ebenfalls angetan von den ambitionierten Jungfilmern ist
Ezra Buzzington, im Film als Fleischfresser Goggle zu sehen.
Zur Vorbereitung auf die Rolle hat er sich intensiv mit
Fachliteratur und Dokumentationen über Kannibalismus
beschäftigt. Dazu Buzzington: „Das Drehbuch zu THE HILLS
HAVE EYES – HÜGEL DER BLUTIGEN AUGEN hat tatsächlich eine
ungewöhnliche Tiefe, es beschäftigt sich mit
Existentiellem: Wenn wir Menschen nicht vorsichtig sind
mit den Dingen, die wir erschaffen, können diese uns
zerstören. So, wie die verseuchten Wüstenkreaturen alles
zerstören, was lebendig und liebenswert ist.“
Der Kopf der Killermeute ist Papa Jupiter, dargestellt von
Billy Drago – einem nicht nur im Horrorfilm-Genre erfahrenen
Schauspieler. So war er unter anderem in Brian De Palmas
Klassiker THE UNTOUCHABLES („The Untouchables – Die
Unbestechlichen“, 1987) an der Seite von Kevin Costner und
Sir Sean Connery zu sehen. Drago ist Fan des Craven-Originals,
war aber auch neugierig genug, um ein (gewichtiger) Teil der
Fortsetzung zu sein. „Mit hat es gefallen, dem Bösen ein
facettenreiches Gesicht zu geben und als Familienoberhaupt
darüber zu wachen, das bei aller Niederträchtigkeit und
Monstrosität, Spielregeln eingehalten werden. Spielregeln
der Verdammten.“
In der wohl krassesten Szene des Films – wo Papa Jupiter ein
Menschenherz verspeist – kam bei Drago eine etwas morbide
Erinnerung hoch. „Als Jugendlicher arbeitete ich in einer
Leichenhalle“, führt Drago aus, „dort wurde mir beigebracht,
das Menschenblut sehr süß schmeckt. Als ich dann das für den
Film präparierte Herz aß, stellte sich ein seltsamer
Realismus ein – es schmeckte nämlich sehr süß.“
Während der Dreharbeiten fühlte sich Drago im Kreise seiner
Mutanten-Familie ausgesprochen wohl. Besonders Laura Ortiz
alias Ruby hatte es ihm angetan. „Ruby ist Bindeglied
zwischen den Wilden und den Zivilisierten, darin liegt die
Faszination ihrer Figur“, so Drago, „Durch ihre Sanftheit
wird sie zu Papa Jupiters Liebling, den er am meisten
umsorgt.“
Ruby zu besetzen war für die Filmemacher die größte
Herausforderung. In ihrem Charakter müssen sich Gut und Böse
spiegeln, Brutalität und Zärtlichkeit. Schließlich fanden
sie mit Laura Ortiz, die in THE HILLS HAVE EYES – HÜGEL DER
BLUTIGEN AUGEN ihr Kinodebüt gibt, ihre Wunschkandidatin.
„Laura setzt das Unberechenbare und Mysteriöse in Ruby
perfekt in Szene“, schwärmt Alexandra Aja. „Es ist verflixt
schwierig, glaubhaft ein Unwesen zu verkörpern, das
gleichzeitig auch anrührende Momente hat.“
ENSTEHUNG DER MUTANTEN
Parallel zum Casting der Mutantenfamilie recherchierten Aja
und Levasseur, welche fatalen Folgen – körperliche und
geistige – atomare Strahlung für Menschen hat. Geschockt von
Unterlagen und Bildern, entwickelten sie das
Schreckensszenario einer Minenarbeiterfamilie, die auf einer
Atomtestanlage mitten in der Wüste lebt und arbeitet.
„Alex und Gregory hatten sehr konkrete Vorstellungen, wie
Make-up, Prothesen und Computer animierte Effekte aussehen
sollen“, erinnert sich Produzent Peter Locke. „Sie
schleppten Unmengen von Büchern an, die sich mit der
Anatomie des Menschen auseinandersetzen. „Ihnen war wichtig,
dass die körperlichen Schäden so realistisch wie möglich
aussehen. Zutiefst abschreckendes Bildmaterial von echten
Reaktorunfällen gibt es ja genug, leider.“
Für Aja war Authentizität der Schlüssel, um einen Horrorfilm
zu machen, der im Hier und Jetzt spielt und keine
Gewaltfantasien bedient. „Was wir zeigen, basiert auf
offiziell anerkanntem Material über die Nuklearkatastrophen
in Tschernobyl und Hiroshima. Die Spezialeffekte orientieren
sich deshalb strikt an Fakten.“
Es ist eine Sache, genetische Mutationen zu beschreiben,
eine ganz andere ist es, sie zu visualisieren. Mit der
Darstellung anatomischer Veränderungen beauftragte man denn
auch die Spezialeffekte Schmiede K.N.B. EFX Group Inc. Eine
Firma mit exzellenten Referenzen – das zeigt die Beteiligung
an visuell und technologisch Bahn brechenden
Hollywoodproduktionen wie MINORITY REPORT („Minority
Report“, 2002), LEMONY SNICKET („Lemony Snicket –
Rätselhafte Ereignisse“, 2004), SIN CITY („Sin City“, 2005)
und THE CHRONICLES OF NARNIA („Die Chroniken von Narnia“,
2005).
K.N.B. verbrachte allein sechs Monate damit, den Look der
Mutantenfamilie realitätsnah zu entwickeln – anhand der von
Aja und Levasseur angefertigten Zeichnungen. Auf diese Weise
entstanden digitale 3-D Doubles an Hochleistungsrechnern.
Der perfekte Ausgangspunkt, um die Kreaturen zu formen, in
jeder erdenklichen Weise und annährend ohne technisches
Limit. „Wir haben Skulpturen programmiert“, erklärt K.N.B.
Mitarbeiter Scott Patton. „Das hat den Vorteil, dass Fehler
korrigiert werden können. Bei einer herkömmlich
hergestellten Skulptur wäre das unmöglich.“
Digitales Horrorkabinett: Nachdem die Entwürfe gerechnet
waren, konnten Make-up Team und Kostümbildner loslegen. Vor
ihnen lag zeitintensive Fleißarbeit, um alles passgenau
anzufertigen. „Am Entstehungsprozess waren alle drei
Abteilungen quasi zeitgleich beteiligt waren. So war es
möglich, auf Änderungswünsche kurzfristig zu reagieren, “
ergänzt Patton. Für einige der heftigsten Splatter-Sequenzen
wurden Computer gesteuerte Doppelgänger benötigt. Um diese
zu bauen, mussten zuvor die Schauspieler komplett
eingescannt werden. „Für den so genannten „Cyber Scann“
steigen die Akteure auf eine Plattform und ein Laser scannt
jeden Zentimeter ihres Körpers ab, “ schildert Patton den
Ablauf. „Das ist imminent wichtig, denn für ein perfektes
1-zu-1 Duplikat ist jedes Detail vonnöten.
Fürs Gesicht ist die Datenerfassung via Laser leichter nicht
präzise genug, das ging nur mit Handarbeit.“
Folterkammer Garderobe: Für die Darsteller war der
Scann-Vorgang lediglich Einstieg in ein zeitaufwändiges
Prozedere der Verwandlung. Vier quälend lange Stunden wurde
jeder Einzelne bearbeitet, bevor er als Monster-tauglich
galt. Und das jeden Tag. Damit nicht genug, gab es,
ebenfalls täglich, einen speziellen Farbanstrich, der die
Haut halbverwest erscheinen lässt.
Leicht war es nicht, die notwendigen Rituale zu überstehen.
Andererseits halfen sie dabei, allmählich in dämonische
Gefilde abzutauchen. Hinzu kam der hohe Respekt vor der
Arbeit der Make-up-Spezialisten. Dazu Robert Joy alias
Lizard: „Diese Leute sind wahre Künstler! Jeden Tag haben
sie in mühsamer Kleinstarbeit aus mir einen Alptraum auf
zwei Beinen gemacht. Ihre hervorragende Arbeit hat mir
geholfen, noch tiefer in die Welt der Mutanten einzudringen.
Dabei habe ich herausgefunden, dass nicht nur ihre Körper,
sondern auch ihre Seelen deformiert sind.“
Auch Alexandre Aja ist voll des Lobes bezüglich der Künste
der Make-up-Abteilung von K.N.B. „Gred Nicotero, Kevin
Wasner und Scott Patton haben einen tollen Job gemacht und
alles daran gesetzt, damit unsere Vorstellungen Wirklichkeit
werden“, betont Aja. „Ich denke, mit unserem Film haben wir
K.N.B. dazu angespornt, ihre Fertigkeiten auf einem noch
höheren Level zu festigen. Die Atem beraubenden Resultate
sprechen jedenfalls für sich selbst.“
Jamison Goei, Leiter der Abteilung Spezialeffekte, war indes
nicht weniger engagiert bei der Arbeit. Er und sein
Hightech-Team hatten 130 Effekte für THE HILLS HAVE EYES –
HÜGEL DER BLUTIGEN AUGEN zu entwickeln. Effekte, die so real
sind, dass man sie gar nicht bemerkt. Dieses hohe Niveau hat
natürlich auch seine Vorgeschichte – zu sehen in
Gore-Klassikern wie HELLRAISER: HELLSEEKER („Hellraiser 6:
Hellseeker, 2002) und HALLOWEEN: RESURRECTION („Halloween:
Resurrection“, 2002).
Einer der größten Herausforderungen war der Bau des Ortes,
in dessen Nähe die Atomtests stattfinden. Natürlich nicht in
real, sondern am Computer. Was letztlich nicht weniger
Arbeit bedeutet. „Unsere kleine Stadt sollte so überzeugend
echt aussehen, dass sich die Zuschauer fragen, wo sie wohl
liegen könnte“, erzählt Goei. „Dafür haben wir einen
Straßenzug gebaut, alles andere entstand digital.“
Besonders heikel war die Bearbeitung der Mutanten-Gesichter.
„Wir wollten ja keine irrealen Fratzen, “ erklärt Goei, „
sondern entstellte Gesichter. „Deshalb mussten wir sehr
behutsam vorgehen. Beim digitalen Double von Ruby haben wir
beispielsweise lediglich leichte Veränderungen an Augen,
Nase und Kinn vorgenommen. Das bedeutet, man kann den
Menschen hinter den Deformationen erahnen, dass macht das
Ganze noch viel gruseliger.“
Kommentar Alexandre Aja: „Ich denke, die Zuschauer werden
wirklich beeindruckt sein von unseren anatomischen
Manipulationen. Aber auch die übrigen Effekte verfehlen ihre
Wirkung nicht. Unser erklärtes Ziel war es, die Grenzen zu
verwischen zwischen Computer-Animation und gefilmten Szenen,
damit es ein unvergessliches Kinoereignis wird. Ich denke,
das ist uns gelungen.“
SUCHE & GESTALTUNG DER HÜGEL
Wenn der Ort des Horrors im Filmtitel auftaucht, dann kommt
ihm natürlich eine ganz besondere Bedeutung zu. Deshalb
wurde mit Akribie nach einer hügeligen Wüstenlandschaft
Ausschau gehalten, die per se Gruselstimmung erzeugt. Dazu
Regisseur Alexandre Aja: „Wir betrachten die Hügel als
Drohkulisse, um dem Film vom ersten Moment an, eine finstere
Aura zu verleihen. Deshalb haben wir auch nach einem
wahrlich Angst einflößenden Ort Ausschau gehalten.“
Gesucht wurde auf der ganzen Welt, in Namibia, Südafrika,
Mexiko, Kalifornien … bis man schließlich in Marokko landete
und dort die perfekte Mischung aus zerklüfteter Landschaft
und erhabener Schönheit fand. Das Wüstengebiet heißt
Ouarzazate und ist das Tor zur Sahara. „Eine tolle Location“,
schwärmt Aja, „ mit einem 360 Grad Panorama, nichts weiter
als Sand und monumentale Gesteinsbrocken. Bereits bei
unserer Ankunft wussten wir: Das ist es!“ Im Anschluss
wurden noch einige Szenen im kalifornischen Victorville
gedreht, jenem Schauplatz, an dem Wes Cravens
Originalversion von THE HILLS HAVE EYES („Hügel der blutigen
Augen“, 1977) entstand.
Schauspieler und Drehteam waren begeistert, in einem
exotischen Wüstengebiet in Marokko arbeiten zu können. Aber
nicht lange, denn während der 45-tägigen Dreharbeiten
machten ihnen extreme Hitze und heftige Sandstürme arg zu
schaffen und schon bald waren alle dem Wahnsinn nahe. Wie
sich herausstellen sollte, beste Voraussetzungen, um einen
Horrorfilm zu drehen. Schweiß, Wut und Tränen führten
nämlich dazu, dass die Darsteller den Überlebenskampf im
Film hautnah spürten.
Kathleen Quinlan erinnert sich: „Die meisten Tag war es
unerträglich heiß und der Wind pfiff uns um die Ohren. In
jede Ritze kroch feiner roter Wüstensand. Wir brauchten uns
gar nicht mehr in unsere Filmcharaktere hineinzuversetzen,
wir waren bereits in Panik.“ Aaron Standford ergänzt. „Die
schwierigen Drehbedingungen in Ouarzazate halfen uns enorm,
um realistisch eine Familie darstellen zu können, die im
Niemandsland strandet, völlig auf sich selbst gestellt ist
und dann auch noch von Mutanten attackiert wird.“
Menschen aus sechzehn verschiedenen Nationen kamen zusammen,
um THE HILLS HAVE EYES – HÜGEL DER BLUTIGEN AUGEN zu
realisieren. Sprachbarrieren und kulturelle Differenzen
gehörten da zur Tagesordnung, setzen am Ende aber
erstaunliche Kreativität frei. Dazu Produzentin Marianne
Maddalena: „Trotz aller Unterschiedlichkeit hatten wir doch
eines gemeinsam: Den Anspruch, einen tollen Film zu machen.
Alex und Gregory ist es gelungen, jeden einzelnen zu
begeistern.“
Von den Hügeln geht eine enorme visuelle Energie aus – sie
sind die ideale Kulisse, um Gefühle wie Einsamkeit und
Bedrohung zu erzeugen. Und sie sind der geeignete
Zufluchtsort für Strahlen verseuchte Mutanten. Regisseur
Alexandre Aja brauchte einen Kameramann, der diese
Naturgewalten in faszinierenden und schockierenden Bildern
festhält. Deshalb entschied er sich für Maxime Alexandre,
der bereits bei HAUTE TENSION („High Tension“, 2003)
vorzügliche Arbeit geleistet hatte – und der mit Aja und
Levasseur seit langem freundschaftlich verbunden ist. In
enger Zusammenarbeit entwickelte das Trio den
schaurig-schönen Look des Films.
„Wie ließen Maxime aber auch viel Spielraum, weil wir uns
auf seine Fähigkeiten und seinen Instinkt verlassen können“,
betont Aja. Und Maria Maddalena fügt hinzu: „Maxime ist
traumhaft eingespielt mit Alex und Greg, deren Vorstellung
von Bildsprache setzt er perfekt und effektiv um.“
Bevor es an die Arbeit ging, studierte Maxime sehr genau den
Schmuddel-Look und die Handkamera-Ästhetik des bewusst
trashig inszenierten Originals. Er wusste aber auch, dass
seine französischen Freunde die Leinwand am liebsten
explodieren lassen würden – mit sehr hart, sehr schnell
geschnittenen Bildern. Den Sehgewohnheiten einer jungen
Horror-Fangemeinde entsprechend, die auf der Überholspur
lebt. „Alex und Greg haben die Gelegenheit beim Schopf
gepackt und den klassischen Gruselstoff in ein super
gestyltes Gewand gekleidet.“
Weil die meisten Genrewerke schwarz als Farbe der Angst
einsetzen, hat Maxime den Spieß umgedreht. Mit verblüffendem
Ergebnis, denn das gleißende Wüstenlicht wirkt noch
bedrohlicher in seiner Intensität. „Der größte Teil des
Films spielt bei Tageslicht“, verrät Maxime, „ das macht es
nicht eben einfach, eine Stimmung permanenten Schreckens
heraufzubeschwören. Doch wir wollten beides, dass man alles
sieht und sich trotzdem in ständiger Angst befindet, weil
man nicht weiß, was sich hinter dem nächsten Felsen, dem
nächsten Gebüsch verbirgt. Es hat funktioniert und es war
aufregend, es herauszufinden. Nur mit Experimentierfreude
bekommt man solche Ergebnisse.“
Für innovatives Denken steht auch Produktionsdesigner Joseph
Nemec, in dessen Portfolio Hollywoodhits wie der
Politthriller PATRIOT GAMES („Die Stunde der Patrioten“,
1992) und der Katastrophenstreifen TWISTER („Twister“, 1996)
zu finden sind. Nun war es seine Aufgabe, die Wüste zum
Leben zu bringen. „Ich bin mit Alex und Greg jede einzelne
Szene durchgegangen, um zu ergründen, welche spezifische
Gefühlswelt jeweils gefragt ist: Angst, Mitgefühl, Besorgnis
und so weiter, “ erläutert Nemec die Herangehensweise. „Auf
dieser Grundlage haben wir gearbeitet und waren uns
vollkommen einig darüber, dass das Geheimnis des Erfolgs im
Detail liegt. Ganz egal, ob Kulisse, Garderobe,
Naturhintergrund oder sonst irgendetwas – jedes noch so
kleine Detail muss stimmen, um einen glaubwürdigen Film zu
machen.“
Beim Design des Wohnmobils der Familie Carter arbeiteten
Nemec und die Filmemacher besonders eng zusammen. Das
Gefährt wird zum Refugium der Carters, es bietet zunächst
Unterkunft und später Schutz vor den massiven Attacken der
Mutanten. Für die Außenaufnahmen benötigte man drei
verschiedene Versionen des US-Kult-Oldtimers Airstream. Für
die Innenaufnahmen wurde eine fast doppelt so große
Sonderanfertigung gebaut, um ausreichend Platz für
Kamerafahrten zu haben.
Die drei Fahrzeuge haben eine edle Herkunft: Die drei
Airstreams stellte der König von Marokko zur Verfügung. Der
Adelsmann setzt die Luxusfahrzeuge ansonsten bei
Jagdausflügen ein. Da die Innenausstattung viel zu teuer und
chic war für eine Mittelklassefamilie wie die Carters, wurde
alles komplett entfernt und angemessen umdekoriert. „Das
Wohnmobil verkörpert dennoch den einziges Lichtblick in
einer ansonsten düsteren, verseuchten und verlassenen
Umgebung“, verrät Nemec, „Zudem ist es der einzige Ort, an
dem ich moderne Produkte und Farben einsetzen konnte. Darin
spiegelt sich das Leben der Carters wider und bildet einen
Kontrast zur Lebenssituation in den Hügeln.“
Dort, wo die Menschen fressenden Mutanten hausen, ist es
nämlich alles andere als behaglich. Für einen Platz der
Verdammnis war folglich ein zutiefst abstoßendes Set-Design
gefragt, das auch sämtliche Ausmaße der Atomtest
illustriert. „Die Verstoßenen flüchten sich in Hochmut, um
ihr Leben zu ertragen. Zugleich betrachten sie sich als
Auserwählte in einer finsteren, lebensunwürdigen Welt, “
verdeutlichtet Nemec die Gründe für ein grausiges Umfeld der
Mutanten. „Sämtliche Gegenstände symbolisieren Verrohung,
alles ist modrigbraun oder todschwarz. Genauigkeit und die
Details am Set hatten für mich höchste Priorität, um zu
zeigen, was eine Atomexplosion anrichten kann,“ so Nemec,
„und was die Mutanten unternehmen, um diesen grausigen
Lebensbedingungen zu entkommen.“
Verfall, Todessehnsucht und nackte Angst gehen vom Dorf der
Mutanten aus – exakt jene Aura, die sich Alexandre Aja und
Gregory Levasseur vorgestellt haben. „Joseph hat dem Look
des Films den letzten Schliff gegeben, alle passt wunderbar
zueinander“, lobt Aja. „Selbstverständlich war das
keineswegs, denn wir standen alle unter ungeheurem
Zeitdruck, hatten eine Menge schwieriger Szenen zu
bewältigen, inklusive aufwändiger CGI Spezialeffekte. Von
der Herstellung der Kostüme, Prothesen und Make-up-Masken
ganz schweigen. Aber wir wussten, dass jeder einzelne
Baustein für die Tragfähigkeit des Films unverzichtbar ist.“
Alexandres Aja fasst noch einmal zusammen: „Wes Cravens
Originalversion von THE HILLS HAVE EYES („Hügel der blutigen
Augen“, 1977) wird mich stets begleiten und auch zukünftig
einen großen Einfluss auf weitere Projekte haben. Ich werde
mir den Film sicher noch x-mal ansehen. Unser Film ist
weniger ein Remake, als der Versuch, mit einem neuen Ansatz
ein ganz eigenes Spannungsfeld aufzubauen, das dem Zuschauer
aufregende Unterhaltung garantiert.“
DIE SCHAUSPIELER
AARON STANFORD (Doug Bukowski)
Aaron Stanford spielt Doug Bukowski, den Ehemann von Lynn
Carter Bukowski.
Bereits mit seinem Kinodebüt TADPOLE („Tadpole“, 2001)
erregte Aaron Stanford, an der Seite von Sigourney Weaver
und Bebe Neuwirth, die Aufmerksamkeit der Filmkritiker. Seit
dieser herausragenden Performance war Stanford in einigen
hochkarätigen Produktionen zu sehen. Mit Anthony LaPaglia in
WINTER SOLSTICE („Winter Solstice“, 2004), für den Stanford
2004 den „Rising Star of Tomorrow“ Award auf dem Hampton
Film Festival erhielt. Außerdem in David Mamets SPARTAN (Spartan“,
2004), Woody Allens HOLLYWOOD ENDING („Hollywood Ending“,
2002) sowie Spike Lees 25TH HOUR („25 Stunden“, 2002).
Nach Beendigung der Dreharbeiten zu THE HILLS HAVE EYES –
HÜGEL DER BLUTIGEN AUGEN ging es für Stanford unmittelbar
zur Fox-Produktion X-MEN 3 („X-Men 3“, 2006), wo er erneut
in die Rolle des Pyro schlüpfte. Der Abschlussfilm der
Hit-Trilogie startet weltweit am 25. Mai.
Demnächst wird Stanford in drei Independentfilmen zu sehen
sein: Im Thriller RUNAWAY („Runaway“, 2005), der im letzten
Jahr als Wettbewerbsbeitrag auf dem Tribeca Filmfestival
lief. Filmpartnerin darin ist Robin Tunney. Michael Lehmanns
Komödie FLAKES („Flakes“, 2006), für die Stanford mit Zooey
Deschanel ebenso vor der Kamera stand wie für die
Krimikomödie LIVE FREE OR DIE („Live Free or Die“, 2006)
Letzterer feiert Premiere auf dem South By Southwest Film
Festival im März 2006.
Stanford startete seine Karriere am Theater in
Massachusetts, wechselte dann an die London Academy of
Theatre. 2004 kehrte Stanford zurück auf die Bühne – mit dem
Off Broadway-Stück WHERE DO WE LIVE („Where Do We Live“,
2004), eine von Kritikern gefeierte Produktion. Stanford ist
Absolvent der Rutgers University.
KATHLEEN QUINLAN (Ethel Carter)
Kathleen Quinlan spielt Ethel Carter, eine resolute Frau,
die den Familienclan zusammenhält.
Für ihre Leistung in APOLLO 13 („Apollo 13“, 1995) erhielt
Kathleen Quinlan 1996 eine Nominierung für den Academy Award
als Beste Nebendarstellerin und eine für den Golden Globe.
Ihr Auftritt in I NEVER PROMISED YOU A ROSE GARDEN („Ich
habe dir nie einen Rosengarten versprochen“, 1977) war der
Golden Globe-Jury eine Nominierung als Beste
Hauptdarstellerin wert.
Im Scheinwerferlicht steht Kathleen Quinlan seit sie in
George Lucas Frühwerk AMERICAN GRAFITTI („American
Graffiti“, 1973) mitgewirkt hat. Bereits in sehr jungen
Jahren übernahm sie tragende Rollen in Stanley Kramers THE
RUNNER STUMBLES („The Runner Stumbles“, 1979) sowie Blake
Edwards SUNSET („Sunset – Dämmerung in Hollywood“, 1987).
Hinzu kommen Produktionen wie EVENT HORIZON („Event Horizon
– Am Randes des Universums“, 1997), ZEUS AND ROXANNE („Zeus
& Roxanne“, 1996), Oliver Stones THE DOORS („The Doors“,
1990), CLARA’S HEART („Claras Geheimnis“, 1988) und TWILGHT
ZONE: THE MOVIE („Unheimliche Schattenlichter“, 1983).
Darüber hinaus war Kathleen Quinlan an der Seite folgender
Hollywoodstars zu sehen: Billy Crystal (MY GIANT / „My
Giant“, 1998), Tom Hanks (APOLLO 13 / „Apollo 13“, 1995),
William Hurt (TRIAL BY JURY / „Trial by Jury“, 1994), Kurt
Russell (BREAKDOWN / „Breakdown“, 1997) und John Travolta
(CIVIL ACTION / „Zivilprozess“, 1998).
Dem US-Fernsehpublikum ist Quinlan vertraut durch
Produktionen wie THE RIVERMAN („The Riverman“, 2004),
BLESSINGS („Blessings“, 2003), FAMILY LAW („Family Law“,
1999 – 2002 / Serie) und TOO RICH: THE SECRET LIFE OF DORIS
DUKE („Too Rich: The Secret Life of Doris Duke“, 1999 /
Miniserie).
VINESSA SHAW (Lynn Carter Bukowski)
Vinessa Shaw spielt Lynn Carter Bukowski, die älteste
Tochter der Familie.
Shaw hat mit angesehenen Regisseuren wie Steven Spielberg,
Stanley Kubrick und Woody gearbeitet. In Allens Tragikomödie
MELINDA AND MELINDA („Melinda und Melinda“, 2004) ist sie an
der Seite von Spaßvogel Will Ferrell zu sehen, hier
ungewohnt seriös als Investmentbanker. Mit der
Independent-Produktion BEREFT (Bereft“, 2004), die auf dem
Tribeca Filmfestival in New York Premiere feierte, sorgte
Shaw für Aufsehen. Darin spielt sie die blutjunge Molly, die
nach dem plötzlichen Tod ihres Ehemanns in schweren
Depressionen verfällt. Aufgrund ihrer Leistung bekam Shaw
beim Hampton Filmfestival den Nachwuchspreis „Rising Star“
verliehen. Der Film lief zudem als Wettbewerbsbeitrag auf
Festivals in Los Angeles, Chicago und Seattle.
Besondere Aufmerksamkeit wurde ihr ebenfalls zuteil, als sie
in Stanley Kubricks letztem Meilenstein EYES WIDE SHUT
(„Eyes Wide Shut“, 1999) Hollywood Superstar Tom Cruise an
die Wäsche ging – in der Rolle der Prostituierten Domino.
Die Arbeit mit dem 1999 verstorbenen Kinogenie bereicherte
das Leben der damals noch recht unerfahrenen Schauspielerin
nachhaltig.
An der Seite von Leinwandrebell Sean Penn war Shaw in
Kathryn Bigelows ambitioniertem Einwandererdrama THE WEIGHT
OF WATER („Das Gewicht des Wassers“, 2000) zu sehen. In der
romantischen Komödie 40 DAYS AND 40 NIGHTS („40 Tage und 40
Nächte“, 2002) agierte sie als Ex-Freundin von Josh Hartnett,
der verzweifelt versucht, eine ausgiebige Sexpause
einzulegen.
Hauptrollen spielte Shaw zudem in CORKY ROMANO („Mister
Undercover“, 2001), WAYWARD SON („Wayward Son“, 1999) und in
L.A. WITHOUT A MAP („L.A. without a Map“, 1998).
Fernseherfahrungen sammelte Shaw in einer Episode der
Mystery-Reihe FALLEN ANGELS („Fallen Angels“, 1993 – 1995) –
Gastregisseur war Steven Soderbergh – und in der Miniserie
THE 70s („The 70s“, 2000).
EMILIE DE RAVIN (Brenda Carter)
Emilie de Ravin stellt Brenda Carter dar, die aufmüpfige
Teenager-Tochter der Carters.
Im Emmy prämierten TV-Quotenhit LOST („Lost“, 2004) glänzt
de Ravin als Claire Littleton, die Serie ROSWELL (1999 –
2002) bereicherte sie mit dem Part der Tess Harding. In der
ebenfalls fürs Fernsehen produzierten Stephen
King-Verfilmung CARRIE („Carrie“, 2002) kam die Blondine
erstmalig mit dem Gruselgenre in Berührung.
Zu ihren Filmreferenzen gehören die ruppige
Weihnachtskomödie SANTA’S SLAY („Santa Claus“, 2005) und der
in diesem Jahr startende Psychothriller BRICK („Brick“,
2006).
DAN BYRD (Bobby Carter)
Dan Byrd spielt Bobby Carter, den einzigen Sohn der Familie
Carter.
Dan Byrd ist kein Unbekannter im Horrorgenre – bisher war er
in folgenden Schauerstreifen zu sehen: Der Tobe Hooper-Produktion
MORTUARY („Mortuary – Wenn die Toten auferstehen“, 2005),
SALEM’S LOT („Salem’s Lot“, 2004) und FIRESTARTER 2:
REKINDLED („Firestarter 2: Rekindled“, 2002).
Darüber hinaus drehte der Jungschauspieler bereits mit
Hollywoodgrößen wie Peter „Columbo“ Falk (CHECKING OUT / „Checking
Out“, 2005), Hilary Duff (CINDERELLA STORY / „Cinderella
Story“, 2004) sowie Sandra Bullock und Viggo Mortensen (28
DAYS / „28 Tage“, 2000).
Im Jahr 2000 gewann Byrd den Young Actor’s Award als Bester
Nebendarsteller in der TV-Serie ANY DAY NOW („Any Day Now“,
1998 – 2002). 2004 stieg er als Mike Dougherty bei der
Fernsehproduktion CLUBHOUSE („Clubhouse“, 2004 - 2005) ein.
Derzeit steht Byrd gemeinsam mit John Travolta, James
Gandolfini, und Salma Hayek für das Drama LONELY HEARTS vor
der Kamera.
TOM BOWER (Tankwart)
Tom Bower spielt einen Tankwart, der gemeinsame Sache macht
mit den Mutanten.
Allein im letzten Jahr war Bower an sieben Filmen beteiligt,
darunter an THE MOGULS („The Moguls“, 2004) mit Jeff Bridges
und NORTH COUNTRY („Kaltes Land“, 2005) mit Charlize Theron
und Frances McDormand.
Weitere nennenswerte Produktionen sind HIGH CRIMES („High
Crimes – Im Netz der Lügen“, 2002), HEARTS IN ATLANTIS („Hearts
in Atlantis“, 2001), THE LARAMIE PROJECT („The Laramie
Project“, 2001), POLLOCK („Pollock“, 2000), NIXON („Nixon“,
1995), CLEAR AND PRESENT DANGER („Das Kartell“, 1994), DIE
HARD 2 („Stirb langsam 2“, 1990)
1985, im Gründungsjahr des Independent Spirit Awards, war
Bower nominiert als Bester Hauptdarsteller im Film WILDROSE
(„Wildrose“, 1984).
Bower hat zahlreiche Gastauftritte in TV-Serien absolviert,
die Rolle des Dr. Curtis Willard (Ehemann von Mary-Ellen
Walton) im Langzeit-Kulthit THE WALTONS („Die Waltons“, 1972
– 1981) brachte ihm in die Anerkennung eines großen
Publikums.
BILLY DRAGO (Papa Jupiter)
Billy Drago spielt Papa Jupiter, den Anführer des Mutanten
Clans.
Charakter-Kopf Drago bevorzugt harte Genrefilme und ist
bestens bekannt seit seinem sensationellen Auftritt als
Frank Nitti in Bryan De Palmas THE UNTOUCHABLES („The
Untouchables – Die Unbestechlichen“, 1987). Zudem spielte er
den Zeke in Greg Arakis MYSTERIOUS SKIN (Mysterious Skin“,
2004).
Eine Filmauswahl: BLOOD RELIC („Blood Relic“, 2005), SEVEN
MUMMIES („Seven Mummies“, 2005), DEMON HUNTER („Demon
Hunter“, 2005), FORT DOOM („Fort Doom“, 2004), TREMOS 4
(„Tremors 4: The Legend Begins“, 2004), DECEIVERS
(„Deceivers“, 2002), DEATH GAME („Death Game“, 2001), VERY
MEAN MEN („Very Mean Men“, 1999), CONVICT 762 („Convict
762“, 1997), CYBORG 2 („Cyborg 2“, 1993), GUN CRAZY („Gun
Crazy“, 1992), LADY DRAGON 2 („Lady Dragon 2“, 1992), DEATH
RING („Death Ring“, 1991).
Seine TV-Auftritte beinhalten die Produktionen NORTH AND
SOUTH BOOK II (North and South Book II“, 1986 / Miniserie),
JONNY BELINDA („Johnny Belinda“, 1982) sowie THE CHISHOLMS
(„The Chisholms“, 1979 / Miniserie).
ROBERT JOY (Lizard)
Robert Joy spielt Lizard, ein Mitglied des Mutanten Clans.
Mit der Rolle des Charlie in George Romeros LAND OF THE DEAD
(„Land Of The Dead“, 2005) hat Joy die Herzen der
Horrorfangemeinde erneut erfreut.
Weitere Genrewerke sind GOOSEBUMPS: ESCAPE FROM HORRORLAND
(„Goosebumps: Escape From Horrorland“, 1996), DEATH WISH V:
THE FACE OF DEATH („Death Wish V: The Face Of Death“, 1994),
THE DARK HALF („The Dark Half“, 1993) und AMITYVILLE 3-D
(„Amityville 3-D“, 1983).
Darüber hinaus hat Joy mit vielen renommierten Filmemachern
gearbeitet. Darunter mit Lasse Hallström an SHIPPING NEWS
(„Schiffsmeldungen“, 2001), mit Woody Allen an SHADOWS AND
FOG („Schatten und Nebel“, 1991) und RADIO DAYS („Radio
Days“, 1987), mit Louis Malle an ATLANTIC CITY („Atlantic
City, USA“, 1980) und mit Milos Forman an RAGTIME
(„Ragtime“, 1981).
Weitere nennenswerte Produktionen: JOE SOMEBODY („Joe
Jedermann“, 2001) , SWEET NOVEMBER („Sweet November“, 2001),
HARRIET THE SPY („Harriet The Spy“, 1996), Kevin Costners
WATERWORLD („Waterworld“, 1995) und LONGTIME COMPANION
(„Longtime Companion“, 1990).
Joy wurde zudem zweimal für den Gemini Award (Kanadas Emmy
Award) nominiert – als Bester Nebendarsteller in den
Fernsehproduktionen THE PRODIGIOUS MR.
HICKEY („The Prodigious Mr. Hickey“, 1987) und BONNHOEFFER:
AGENT OF GRACE („Bonnhoefer: Die letzte Stufe“, 2000).
TED LEVINE (Big Bob Carter)
Ted Levine spielt ‚Big Bob’ Carter, einen autoritären, aber
liebevollen Vater, der nach 25 Jahren aus dem Polizeidienst
der Cleveland, Ohio Police Force ausscheidet.
Der Schauspieler ist vielen Fernsehzuschauern bestens
bekannt als Captain Leland Stottlemeyer aus der
US-Krimiserie MONK. Kinozuschauern hat Levine das Fürchten
gelehrt in der Rolle des Psychopathen Jame ‚Buffalo Bill’
Gumb in Jonathan Demmes THE SILENCE OF THE LAMBS („Das
Schweigen der Lämmer“, 1991). Mit Demme hat er zudem THE
MANCHURIAN CANDIDATE („Der Manchurian Kandidat“, 2004) sowie
THE TRUTH ABOUT CHARLIE („The Truth about Charlie“, 2002)
gedreht.
Weitere Filme in Levines Biografie sind Rob Marshalls
(MEMOIRS OF A GEISHA / „Die Geisha“, 2005), Michael Manns
(ALI / „Ali“, 2001; HEAT / „Heat“, 1995), Ivan Reitmans
(EVOLUTION / „Evolution“, 2001), Barry Sonnenfelds (WILD
WILD WEST / „Wild Wild West“, 1999) und Costa-Gavras’
(BETRAYED / „Verraten“, 1987; MAD CITY / „Mad City“, 1997).
Sein aktuelles Projekt ist Andrew Dominiks Edel-Western THE
ASSASSINATION OF JESSE JAMES („The Assassination of Jesse
James“, 2006). Der berühmte Revolverheld wird von Brad Pitt
gespielt.
Eine Auswahl an Film- und TV-Highlights: THE FAST AND THE
FURIOUS („The Fast and the Furious“, 2001), HARLAN COUNTRY
WAR („Harlan Country War“, 2000),WONDERLAND („Wonderland“,
2000), FLUBBER („Flubber“, 1997). GEORGIA („Georgia“, 1995).
DESMOND ASKEW (Big Brain)
Desmond Askew spielt Big Brain, ein Mitglied des Mutanten
Clans.
Dem Fernsehpublikum ist Askew wohlbekannt in der Rolle des
Brody Davis in der erfolgreichen TV-Serie ROSWELL („Roswell“,
1999 – 2002).
Seine Filmarbeit beinhaltet die Produktionen JEKYLL („Jekyll“,
2004), FABLED („Fabled“, 2002), REPLI-KATE („Repli-Kate“,
2002) und GO („Go“, 1999).
Als Nebendarsteller wird Askew in Kürze in John Stockwells
Film TURISTAS (Turistas“, 2006) zu sehen sein.
EZRA BUZZINGTON (Goggle)
Ezra Buzzington spielt Goggle, ein Mitglied des Mutanten
Clans.
Ezra Buzzington war beteiligt an Kinoproduktionen wie
SECRETARY („Secretary“, 2002), THE MAN FROM ELYSIAN FIELDS
(„Ein Mann für geheime Stunden“, 2001), SAY IT ISN’T SO
(„Ohne Worte“, 2000), ME, MYSELF AND IRENE („Ich beide &
sie“, 2000), FIGHT CLUB („Fight Club“, 1999) und MAGNOLIA („Magnolia“,
1999).
Aktuelle, noch nicht gestartete Filme: BONDAGE („Bondage“,
2006), ART SCHOOL CONFIDENTIAL („Art School Confidential“,
2006).
MICHAEL BAILEY SMITH (Pluto)
Michael Bailey Smith spielt Pluto, ein Mitglied des Mutanten
Clans.
Sciencefiction- und Horrorfans ist Michael Bailey Smith
bestens vertraut durch Produktionen wie MONSTER MAN
(„Monster Man“, 2003), IN HELL („In Hell“, (2003), MEN IN
BLACK II („Men In Black II“, 2002), BLACK MASK: BLOOD SHOT
(„Black Mask: Blood Shot“, 2002), THE MASTER OF DISGUISE
(„The Master of Disguise“, 2002), MY FAVORITE MARTIAN („My
Favorite Martian“, 1999), A NIGHTMARE ON ELM STREET 5: THE
DREAM CHILD („A Nightmare On Elm Street: The Dream Child“,
1989).
Weitere Produktionen waren THE UNKNOWN („The Unknown“,
2005), TOWN AND COUNTRY („Town and Country“, 2001), TO
PRETECT AND SERVE (To Pretect and Serve“, 2001).
Smith spielte zudem die Rolle des Ben Grimm in der ersten
Kinoverfilmung von FANTASTIC FOUR („The Fantastic Four“,
1994).
Zur den Fernseh-Highlights zählen DESPERATE HOUSEWIVES
(„Desperate Housewives“, 2005), MY NAME IS EARL („My Name Is
Earl“, 2005), ROSWELL, THE OC („The OC“, 2005), THE DEVISION
(„The Devision“, 2002), MALCOLM IN THE MIDDLE (Malcolm
mittendrin“, 2002), CHARMED (Charmed – Zauberhafte Hexen“,
2001 - 2002), NASH BRIDGES (Nash
Bridges“, 2001 – 2001), BUFFY THE VAMPIRE SLAYER („Buffy –
im Bann der Dämonen“ 2000), SEVEN DAYS, („Seven Days“, 1999)
und STAR TREK: VOYAGER („Star Trek: Voyager“, 1996).
LAURA ORTIZ (Ruby)
Laura Ortiz spielt Ruby, eine Mitglied des Mutanten Clans.
Für Ortiz ist THE HILLS HAVE EYES – HÜGEL DER BLUTIGEN AUGEN
der Einstieg ins Kinogeschäft.
Zuvor war sie in der TV-Produktion SLEPERS CELL in der Rolle
der Magdalena zu sehen. Mit Hollywood-Diva Catherine Zeta
Jones drehte das Nachwuchstalent einen Werbesport für
T-Mobile.
Als nächstes wird Ortiz an der Seite von Haylie Duff in der
schwarzen Komödie LEGACY zu sehen sein.
DIE FILMEMACHER
ALEXANDRE AJA (Regisseur/Drehbuchautor)
Mit THE HILLS HAVE EYES – HÜGEL DER BLUTIGEN AUGEN gibt der
französische Regisseur und Drehbuchautor Alexandre Aja sein
Hollywood-Debüt. Ausgangspunkt für diesen internationalen
Durchbruch war sein 2003 produzierter Psychokillerthriller
HAUTE TENSION („High Tension“, 2003), der für Furore auf dem
Toronto International Film Festival sorgte, sodass Lion’s
Gate Film, das Genre-Meisterwerk in die amerikanische Kinos
brachte. Der Streifen war nominiert für den ‚Grand Prize’
auf dem Amsterdam Fantastic Film Festival. Gleich zwei
Preise heimste Aja auf dem Catalonian International Film
Festival ein – für die Beste Regie und für den Besten
Fantasy Film. Das US Branchenmagazin „Variety“ setzte Aja
auf die Liste der zehn besten Regisseure des Jahres 2004.
Bereits im Alter von 18 Jahren trat Alexandre Aja mit seinem
Kurzfilm OVER THE RAINBOW („Over The Rainbow“, 1997) beim
Cannes Film Festival an – und erhielt eine Golden
Palm-Nominierung für den besten Kurzfilm. Sein erster
Kinofilm FURIA („Furia“, 1999) war nominiert für den
Fantasporto International Fantasy Award als Bester Film.
Aja ist der Sohn von Regisseur Alexandre Arcady und der
französischen Filmkritikerin Marie-Jo-Jouan. Seine Frau ist
die marokkanische Filmemacherin Laila Marrakchi (MAROCK / „Marock“,
2005).
GREGORY LEVASSEUR (Drehbuchautor, Regie-Assistent)
Gregory Levasseur und Alexandre Aja sind enge Freunde seit
ihrem 10. Lebensjahr, fest verbunden durch die gemeinsame
Leidenschaft für Horrorfilme. Levasseur fungierte als
Ko-Autor von Haute Tension („High Tension“, 2003) und
leitete das zweite Drehteam. Zudem war er Co-Autor bei ENTRE
CHIENS ET LOUPS („Break of Dawn“, 2002) und FURIA
(„Furia“1999).
WES CRAVEN (Produzent)
Mit der immens erfolgreichen SCREAM-Trilogie (über 300
Millionen Dollar Einspielergebnis weltweit), definierte Wes
Craven das Horrorgenre in den 90er Jahren zum zweiten Mal
neu und begeisterte ein internationales Publikum. Zudem
wurde Cravens Mix aus Gruseleffekten und Insider-Gags oft
kopiert. Mit A NIGHTMARE ON ELM STREET („A Nightmare On Elm
Street – Mörderische Träume“, 1984) und Kultkreatur Freddy
Krueger sorgte der Genreguru für Millionenumsätze an den
Multiplex-Kinokassen. Was dazu führte, das New Line Cinema
bislang sechs Fortsetzungen produzierte. Zum zehnjährigen
Jubiläum ließ es sich der Meister nicht nehmen, Drehbuch und
Regie für WES CRAVENS NEW NIGHTMARE („Freddys New Nightmare“,
1994) zu übernehmen. Erstmalig arbeitete er mit geschickt
eingeflochten Filmzitaten, die nicht nur Cineasten zu
goutieren wussten.
Der studierte Anglist, Psychologe und Philosoph Wes Craven
stammt aus Cleveland. Seit seinem Regiedebüt THE LAST HOUSE
ON THE LEFT („Das letzte Haus links“, 1972), welches die
latente Gewaltbereitschaft der bürgerlichen Mittelstandes
krass und kompromisslos thematisierte und damit einen
handfesten Skandal heraufbeschwor, beleuchtet der stets
wagemutige Regisseur, Drehbuchautor und Produzent in seinen
Filmen mit Vorliebe die Risse in den gutbürgerlichen
US-Vorstadt-Fassaden.
So auch in seinem zweiten Kinofilm, dem Kultklassiker THE
HILLS HAVE EYES („Hügel der blutigen Augen“, 1977). Was
folgte, war eine lange Liste an meisterlichen
Horrorstreifen. Darunter CURSED („Verflucht“, 2004), VAMPIRE
IN BROOKLYN („Vampire in Brooklyn“, 1995), THE PEOPLE UNDER
THE STAIRS („Das Haus der Vergessenen“, 1991), SHOCKER
(„Shocker“1989), THE SERPENT AND THE RAINBOW („Die Schlange
im Regenbogen“, 1988), DEADLY FRIEND („Der tödliche Freund“,
1986) und SWAMP THING („Swamp Thing – Das Ding aus dem
Sumpf“, 1982).
1999 offenbarte Wes Craven eine völlig andere Facette seiner
Fähigkeiten mit dem Melodram MUSIC OF THE HEART („Music of
the Heart“, 1999), für das er eine Academy Award Nominierung
erhielt. Für DreamWorks setzte Craven den erfolgreichen
Psychothriller RED-EYE („Red Eye“, 2005) mit Rachel McAdams
und Cillian Murphy in den Hauptrollen in Szene.
Wes Craven stellte seine Kreativität auch immer mal wieder
für hochwertige TV-Produktionen zur Verfügung. Unter anderem
für Teile der Freddy Krueger-Serie NIGHTMARE CAFE („Nightmare
Cafe“, 1991 – 1992), NIGHT VISIONS („Das Grauen hat viele
Gesichter“, 1990), sieben Episoden der legendäre TV-Serie
THE TWILIGHT ZONE („The Twilight Zone“, 1986 – 1987),
CASEBUSTERS („Die Superdetektive“, 1986), CHILLER („Chiller
– Kalt wie Eis“, 1985) und INVITATION TO HELL („Exit –
Ausgang ins Nichts“, 1984).
Damit nicht genug, veröffentlichte Craven 1999 sein erstes
Buch mit dem Titel THE FOUNTAIN SOCIETY für den Verlag Simon
and Schuster Press. Den fünfminütigen Liebesfilm PARIS, JE
T’AIME („Paris, je t’aime“, Postproduktion) mit Emily
Mortimer und Rufus Sewell drehte Craven 2005 im Rahmen einer
Kurzfilmreihe, an der renommierte Filmemacher wie Alexander
Payne, Walter Salles, Gus Van Sant und die Coen-Brüder
beteiligt waren.
Derzeit arbeitet Multitalent Craven an einer großen Las
Vegas-Show mit dem Titel MAGICK MACABRE. Durch die amüsante
wie gruselige Illusions-Performance wird der irische Magier
Joe Daly führen. Ko-Produzent ist John McCulgan
(RIVERDANCE). Es ist Cravens erste und sicherlich nicht
letzte Bühnenarbeit.
MARIANNE MADDALENA (Produzentin)
Marianne Maddalena arbeitet seit nunmehr zehn Jahren mit Wes
Craven zusammen, sie ist Präsidentin der Produktionsfirma
Craven/Maddalena Films. Folglich zeichnet die umtriebige
Produzentin für eine Vielzahl von gemeinsamen Kinoerfolgen
verantwortlich.
Darunter RED-EYE („Red Eye“, 2005), die SCREAM-Trilogie
(„Scream 1-3“, 1996-2000), das Melodram MUSIC OF MY HEART
(„Music of my Heart“, 1999), für das Meryl Streep eine
Oscar-Nominierung erhielt, WES CRAVENS NEW NIGHTMARE („Freddys
New Nightmare“, 1994), THE PEOPLE UNDER THE STAIRS („Das
Haus der Vergessenen“, 1991) und NIGHTMARE CAFE („Nightmare
Cafe“, 1991 – 1992).
Zurzeit arbeitet sie an Nick Mastandreas Thriller THE BREED
(„The Breed“).
PETER LOCKE (Produzent)
Peter Locke war bereits 1976 am Original von THE HILLS HAVE
EYES („Hügel der blutigen Augen“, 1977) als Produzent
beteiligt. Der langjährige Branchenkenner verantwortete
insgesamt 44 Filmproduktionen.
Die Highlights: HARVARD MAN („Harvard Man“, 2001) mit Sarah
Michelle Gellar, THE LAST PRODUCER („Letzte Ausfahrt
Hollywood“, 2000) mit Burt Reynolds und Benjamin Bratt,
PICKING UP THE PIECES („Ich hab doch nur meine Frau
zerlegt“, 2000) mit Woody Allen und Sharone Stone, FREEWAY
II: CONFESSIONS OF A TRICKBABY („Freeway II – Highway to
Hell“, 1999) mit Reese Witherspoon, BUT I’M A CHEERLEADER
(„Weil ich ein Mädchen bin“, 1999), BASIL („Basils Liebe“,
1998) mit Jared Leto, BEOWOLF („Beowolf“, 1998) mit Lara
Flynn Boyle und Dan Aykroyd, GIRL („Cool Girl“, 1998),
DENIAL („Nackte Wahrheit über Männer und Frauen“, 1998) mit
Jason Alexander und Patrick Dempsey, RINGMASTER („Ring frei!
– Die Jerry Springer Story“, 1998), SUSANS PLAN („Susans
Plan“, 1998) mit Rob Schneider , THE ADVENTURES OF PINOCCHIO
(„Legende von Pinocchio“, 1996), THE GRAVE („Gruft in den
Sümpfen“, 1996), WHOLE WIDE WORLD („Alle Liebe dieser Welt“,
1996) mit Rene Zellweger, ANDRE („Andre – Die kleine Robbe“,
1994), BRAVE LITTLE TOASTER („Tapfere kleine Toaster“, 1987)
und NUTCRACKER: THE MOTION PICTURE („Der Nussknacker“, 1986)
Demnächst kommt SNUFF: The Movie („Snuff : Der Film“, 2006)
in die Kinos.
Zu seinen TV-Aktivitäten zählen unter anderem folgende
Serien: GUN („Gun – Kaliber 45“, 1997), DIVORCE COURT („Divorce
Court“, 1986), 1ST AND TEN („California Cops“, 1984),
AUTOMAN („Automan – Der Superdetektiv“, 1983). Darüber
hinaus hat Peter Locke sechs Miniserien, Spielshows,
interaktive Shows und über 50 Filme für den DVD/Video Markt
produziert.
Locke ist Mitinhaber eines der größten Filmstudios Europas,
den Castle Film Studios in Bukarest, Rumänien.
MAXIME ALEXANDRE (Kameramann)
Alexandre, Sohn italienisch-belgischer Eltern, gehört der
Italian Cinematographers Association an. Er war für den Look
von HAUTE TENSION („High Tension“, 2003) verantwortlich.
Zudem arbeitete Alexandre als Kammermann für den Film MAROCK
(„Marock“, 2005), unter der Regie von Ajas Frau Laila
Marrakchi.
Weitere Produktionen: CATACOMBS („Catacombs“, 2006
Postprodukton), PARIS, JE T’AIME („Paris, je t’aime“2006,
Postproduktion), THE LAST DROP („The Last Drop“, 2005), THE
DEFENDER („The Defender“, 2004), MARIAGE MIXTE („Mariage
mixte“, 2004), ENTRE CHIENS ET LOUPS („Break of Dawn“,
2002).
JOSEPH C. NEMEC III (Produktionsdesigner)
Als Produktionsdesigner war Nemece an folgenden Filmen
beteiligt: THE BROOKE ELLISON STORY („The Brooke Ellison
Story“, 2004, TV), THE MEDALLION („Das Medaillon“, 2003),
THE LITTLE VAMPIRE („Der kleine Vampir“, 2000), MAD COWS
(„Mad Cows“, 1999), THE SAINT („The Saint – Der Mann ohne
Namen“, 1997), SPEED 2: CRUISE CONTROL („Speed 2: Cruise
Control“, 1997), TWISTER („Twister“, 1996), WILD BILL („Wild
Bill“, 1995), THE GETAWAY („Getaway“, 1994), THE SHAWDOW
(„The Shadow“, 1994), JUDGMENT NIGHT („Judgement Night“,
1993), PATRIOT GAMES („Die Stunde der Patrioten“, 1992),
TERMINATOR 2: JUDGEMENT DAY („Terminator 2 – Tag der
Abrechnung“, 1991 / Nominierung für BAFTA AWARD), ANOTHER 48
HOURS („Und wieder 48 Stunden“, 1990), THE COLOUR PURPLE
(1985) und THE GOONIES („Die Goonies“, 1985).
In der Funktion des Art Director verantwortete Nemec die
Kinoproduktionen ALIEN NATION („Space Cop L.A. 1991“, 1988),
THE ABYSS („Abyss“, 1989), EXTREME PREJUDICE („Ausgelöscht“,
1987), und FATAL BEAUTY („Fatal Beauty“, 1987).
BAXTER (SCHNITT)
Baxter besorgte den Schnitt folgender Filme: MARIAGE MIXTE
(„Mariage mixte“, 2004), CHEPOR, LA.
(„Chepor, L.A.“, 2004, Kurzfilm), HAUTE TENSION („High
Tension“, 2003), ENTRE CHIENS ET LOUPS („Break of Dawn“,
2002), COMME UNE BETE („Comme une bete“, 1998) und STRESS
(„Stress“, 1998, Kurzfilm).
DANNY GLICKER (Kostümbildner)
Kostümbildner Danny Glicker entwarf die Garderobe für THE
ASTRONAUT FARMER („The Astronaut Farmer“, Postproduktion)
mit Billy Bob Thornton, PRETTY PERSUASION („Pretty
Persuasion“, 2005), THE DYING GAUL („The Dying Gaul“, 2005),
TRANSAMERICA („Transamerica“, 2005) mit Felicity Huffmann,
THANK YOU FOR SMOKING („Thank you for Smoking“, 2005),
NOVEMBER („November“, 2004), NORTHFOLK („Northfolk“, 2003)
und L.I.E. („L.I.E.“, 2001).
JAMISON GOEI (Spezialeffekte)
Dreimal wurde der viel beschäftige Jamison Goei mit dem DVD
Exklusive Award für die besten Spezialeffekte ausgezeichnet.
An folgenden Filmen hat er mitgewirkt: CURSED („Verflucht“,
2005), FEAST („Feast“, 2005), DRACULA III: LEGACY („Dracula
III: Legacy“, 2005), HELLRAISER: HELLWORLD („Hellraiser:
Hellworld“, 2005), LOOKING FOR COMEDY IN THE MUSLIM WORLD
(„Looking for Comedy in the Muslim World“, 2005),
LOVEWRECKED („Loverwrecked“, 2005, THE PROPHECY: UPRISING
(„The Prophecy: Uprising“, 2005), SANTA’S SLAY („Santa’s
Slay“, 2005), UNCLE P („Uncle P“, 2005), TREKKIES 2 („Trekkies
2“, 2004), MIMIC 3 („Mimic: Sentinel“, 2003), HANSEL &
GRETEL („Hansel & Gretel“, 2002), HOLLOWEEN: RESURRECTION
(„Halloween: Resurrection“, 2002) und CHILDREN OF THE CORN:
REVELATION (Children of the Corn: Revelation“, 2001).
GREGORY NICOTERO & HOWARD BERGER (Make-up und Effekte)
Seit 20 Jahren sind die mehrfach ausgezeichneten
Make-up-Spezialisten Gregory Nicotero und Howard Berger im
Filmgeschäft. Zu ihren Auftraggebern zählt Hollywoods
Regie-Elite, darunter Steven Spielberg, Quentin Tarantino,
Sam Raimi und George Romero. Entsprechend hochkarätig und
umfangreich ist ihre Produktionsliste. Nicotero und Berger
gehören zur EFX Group INC.
Eine Auswahl an Mainstream-Produktionen: THE CHRONICLES OF
NARNIA („Die Chroniken von Narnia“, 2005), RAY („Ray“,
2004), THE HULK („Hulk“, 2003), AUSTIN POWERS IN GOLDMEMBER
(„Austin Powers in Goldständer“, 2002), KILL BILL 1 & 2
(„Kill Bill 1&2, 2002/03), MINORITY REPORT („Minority
Report, 2002), SPY KIDS 1-3 (Spy Kids 1-3“, 2001-2003), THE
GREEN MILE („The Green Mile“, 1999), MEN IN BLACK („Men in
Black“, 1997), SCREAM 1-3 („Scream 1-3“, 1996-2000), CASINO
(„Casino“, 1995), PULP FICTION „Pulp Fiction“, 1994) und THE
LION, THE WITCH AND THE WARDROBE („The Lion, the Witch and
the Wardrobe“, 1988).
Eine Auswahl an Genre-Produktionen: SIN CITY („Sin City“,
2005), HOSTEL („Hostel“, 2005), LAND OF THE DEAD („George
Romeros Land of the Dead“, 2005), THE TEXAS CHAINSAW
MASSACRE („Michael Bays Texas Chainsaw Massacre“, 2003), THE
CELL („The Cell“, 2000), JOHN CARPENTERS VAMPIRES („John
Carpenters Vampire“, 1998), FROM DUSK TILL DAWN („From Dusk
till Dawn“, 1996), ARMY Of DARKNESS („Armee der Finsternis“,
1992) und EVIL DEAD 2 („Evil Dead 2“, 1987).
Eine Auswahl an TV-Serien: INVASION („Invasion“, 2005),
DEADWOOD („Deadwood“, 2004-2005), DUNE („Dune – Der
Wüstenplanet“, 2000, Dreiteiler), THE X-FILES („Akte X“,
1993-2003).
TOMANDANDY (Filmkomposition)
Hinter dem eigenwillig klingenden Künstlernamen verbirgt
sich die Musikproduktionsfirma von Tom Hajdu und Andy
Milburn. Die zwei haben sich im Princeton’s University Music
Department kennen gelernt und arbeiten seither zusammen –
auch im Bereich Musiksoftware.
Zu den namhaftesten Kino-Produktionen zählen: MEAN CREEK
(„Mean Creek“, 2004), MOTHMAN PROPHECIES („Die Mothman
Prophezeiungen“, 2002), THE RULES OF ATTRACTION („Regeln des
Spiels“, 2002), WAKING THE DEAD („Waking the Dead“, 2000),
NATURAL BORN KILLERS („Natural Born Killers“, 1994) sowie
J.F.K. („J.F.K.“, 1991).
Amerikanische TV-Highlights sind: ANONYMOUS REX („Anonymous
Rex“, 2004), METDOWN („Meltdown“, 2004), COLD CASE („Cold
Case“, 2003) und HOMICIDE: LIFE ON THE STREET („Homicide“,
1993)
DAVID FRANCO (musikalischer Leiter)
David Franco studierte am New England Conservatory of Music
und an der Boston University Film School.
Seit Beginn seiner musikalischen Karriere arbeitet er im
Film-, Fernseh-, und Musikgeschäft. Zudem ist Franco als
Vice President of International Production für drei große
Plattenfirmen tätig: Columbia, RCA und Warner Bros. Records.
Große Filmstudios greifen ebenfalls auf seinen vielseitigen
Erfahrungsschatz zurück, der es ihm ermöglicht,
Musiksolisten und Orchester von Weltformat zu engagieren.
Mittlerweile hat Franco seine eigene Firma gegründet, die
bislang an über 100 Kinoproduktionen beteiligt war. Außerdem
an Fernsehfilmen, Miniserien und über 50 Soundtrack-Alben.
Zu seinen Auftragsarbeiten zählen unter anderem das
vierstündige EPIC-Kriegsepos GETTYSBURG („Gettysburg“, 1993)
sowie die Warner-Produktionen GODS & GENERALS („Gods &
Generals“, 2002) mit einem Song von Pop-Poet Bob Dylan und
THE ART OF WAR („Art of War“, 2000) mit Wesley Snipes in der
Hauptrolle.
Als gelernter Violinist spielte Franco in diversen Broadway
Shows und als Plattenproduzent übernahm er die
Orchester-Arrangements von internationalen Showgrößen wie
Barbara Streisand, Tony Bennet und Bette Midler.
CODY ZWIEG (Co-Produzent)
Cody Zwieg war an drei Projekten von Craven/Maddalena Films
beteiligt: THE HILLS HAVE EYES – HÜGEL DER BLUTIGEN AUGEN,
RED-EYE („Red Eye“, 2005) und CURSED („Verflucht“, 2005).
Weitere Projekte: BLAST FROM THE PAST („Eve und der letzte
Gentleman“, 1999) und Lasse Hallströms THE CIDER HOUSE RULES
(„Gottes Werk und Teufels Beitrag“, 1999).